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Die Schweiz plant die Einführung einer zusätzlichen Transitgebühr für Autofahrer, die das Land lediglich durchqueren, ohne einen Halt einzulegen.
Ulrich van Suntum, Wirtschaftsprofessor und Verkehrsexperte, bewertet dieses Vorhaben kritisch und bezeichnet es als ''gezielte Ausländer-Abzocke''. Er argumentiert, dass die ''Verkehrsbelastung unabhängig davon ist, ob ein Fahrer im Land anhält oder nicht''. Die Maßnahme wird in Fachkreisen kontrovers diskutiert, insbesondere hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf den Transitverkehr und den grenzüberschreitenden Handel.
Die aktuelle Diskussion um zusätzliche Transitgebühren reiht sich ein in Ulrich van Suntums grundsätzliche Kritik an politischen Maßnahmen, die sich nachteilig auf grenzüberschreitenden Handel und wirtschaftliche Entwicklung auswirken könnten—wie seine Einschätzung zu den bestehenden Hindernissen bei der Nutzung von Gas- und Atomenergie in Deutschland bereits vor Augen führte. Auch seine Forderung nach einer Senkung der Energiesteuern und flexibleren Klimazielen unterstreicht die Notwendigkeit, wirtschaftliche Belastungen für Unternehmen und Verbraucher kritisch zu hinterfragen.