EBRD legt Klimafinanzierungsagenda für COP31 in Türkiye fest

EBRD legt Klimafinanzierungsagenda für COP31 in Türkiye fest
EBRD steuert die COP31-Agenda

Während sich Türkiye darauf vorbereitet, COP31 vom 9. bis 20. November 2026 in Antalya auszurichten, positioniert die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung die Veranstaltung als Plattform, um gemeinsam mit Regierungen, Unternehmen und der Zivilgesellschaft Klimaschutzmaßnahmen voranzubringen. Die Bank ist einer der größten Klimafinanzierer des Landes und hat in Türkiye bisher insgesamt mehr als 26 Mrd. € zugesagt sowie 2025 im Rahmen ihrer Aktivitäten 9,4 Mrd. € an grüner Finanzierung bereitgestellt.

Das Wichtigste

  • Die EBRD entsendet eine hochrangige Delegation zur COP31 nach Antalya, darunter Präsidentin Odile Renaud-Basso. Im Mittelpunkt stehen Klimafinanzierung und Umweltinitiativen.
  • Die EBRD will ihre COP31-Agenda an der Aktionsagenda Türkiyes ausrichten und dabei der Energiewende, der grünen Industrialisierung, der Resilienz und Klimaschutzmaßnahmen des Privatsektors Priorität einräumen.
  • Die EBRD bekräftigt ihr Ziel, mindestens 50 % ihres jährlichen Geschäftsvolumens der grünen Wirtschaft zugutekommen zu lassen – ein Ziel, das sie in den vergangenen Jahren regelmäßig erreicht hat.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Delegation und Konferenzschwerpunkte

Wie die EBRD berichtet, entsendet die Bank eine hochrangige Delegation zur UN-Klimakonferenz COP31 in Antalya. Zu ihr gehören EBRD-Präsidentin Odile Renaud-Basso, der Vizepräsident für Politik und Partnerschaften Mark Bowman, der Vizepräsident für das Bankgeschäft Matteo Patrone sowie Vertreterinnen und Vertreter ihrer Klima- und Umweltteams.

Die Institution erklärt, sie werde die Konferenz nutzen, um mit Regierungen, Kunden, Partnern und der Zivilgesellschaft in den Austausch zu treten und gleichzeitig Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen. Die Delegation soll am Leaders’ Summit „Auf dem Weg in eine nachhaltige, resiliente und gerechte Zukunft“ sowie am COP31 Global Finance Summit teilnehmen, der gemeinsam von Bloomberg, der EBRD, der Glasgow Financial Alliance for Net Zero und der Weltbank veranstaltet wird.

Die Rolle Türkiyes in der grünen Strategie der EBRD

Die Bank erklärt, sie begrüße die Aktionsagenda der türkischen Präsidentschaft, die mit den Schwerpunkten ihrer Strategie für den Übergang zu einer grünen Wirtschaft übereinstimme. Dazu zählen die Energiewende, die Dekarbonisierung der Industrie, Klimaresilienz, Länderplattformen und die Mobilisierung des Privatsektors.

Türkiye gehört weiterhin zu den größten Tätigkeitsländern der EBRD und ist seit Langem ein Partner der Bank. Diese will sicherstellen, dass mindestens die Hälfte ihres jährlichen Geschäftsvolumens der grünen Wirtschaft zugutekommt – ein Ziel, das sie in den vergangenen Jahren erreicht hat.

Malaysias Bedarf, die fiskalischen Puffer gegen wiederkehrende globale Schocks zu stärken stand im Mittelpunkt unserer früheren Berichterstattung, da steigende Ausgabenverpflichtungen und ein unsicheres Finanzierungsumfeld die Anfälligkeit für Krisen wie geopolitische Spannungen, Pandemien und klimabedingte Störungen erhöhen. Der Beitrag stellte fest, dass sich der begrenzte fiskalische Spielraum – bedingt durch den hohen Anteil der laufenden Ausgaben – durch Maßnahmen wie eine Verbreiterung der Steuerbasis und eine gezieltere Gestaltung von Kraftstoffsubventionen erweitern ließe. Anhaltendes Wachstum und eine umsichtige Schuldenverwaltung bleiben entscheidend, um das Vertrauen der Anleger zu erhalten.

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