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Die aktuelle Marktentwicklung stellt eine historische Divergenz zwischen dem klassischen S&P 500 und seiner gleichgewichteten Variante in den Fokus.
Brian Garrett, Marktstratege bei Goldman Sachs, präsentierte eine Analyse, laut der die dreimonatige Korrelation zwischen beiden Indizes auf lediglich 0,63 gesunken ist. Der langfristige Durchschnitt seit 2011 lag bisher bei 0,93. Im September fiel die Kennzahl sogar kurzzeitig unter 0,60 und erreichte damit den niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen.
Finanzexperten betonen, dass der aktuelle ''KI-Boom'' innerhalb der Märkte diese Entwicklung maßgeblich beeinflusst. Einzelne Technologiewerte bewegen den kapitalgewichteten S&P 500 deutlicher als den gleichgewichteten Index. ''Dies legt eine deutliche Marktkonzentration offen und verdeutlicht ein unterschiedliches Bild der breiteren Marktentwicklung'', so Garrett.
Die starke Divergenz kann auf strukturelle Veränderungen im Markt, wie etwa die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz, zurückgeführt werden.
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Holger Zschaepitz verwies jüngst auf das wachsende Haushaltsrisiko für Deutschlands AAA-Rating angesichts schwachen Wachstums und steigender Verschuldung. In einem weiteren Beitrag hob er die Folgen steigender Langfristzinsen in Japan und Großbritannien für Kapitalkosten hervor. Solche Faktoren beeinflussen das Marktumfeld zusätzlich.