Alexander Wallasch berichtet über Einschmelzen von Gedenkmünzen durch Bundesfinanzministerium

Alexander Wallasch berichtet über Einschmelzen von Gedenkmünzen durch Bundesfinanzministerium
Wallasch zu Gedenkmünzen-Einschmelzen

Das Bundesfinanzministerium hat unter Leitung von Lars Klingbeil bereits geprägte Silber-Gedenkmünzen im Wert von insgesamt 1,357 Millionen Euro einschmelzen und neu prägen lassen. Ziel dieser Maßnahme ist laut Ministerium die Realisierung von ''Minimalgewinnen beim Metall''. Experten für Währungs- und Münzpolitik betonen, dass das Einschmelzen von Gedenkmünzen durch staatliche Institutionen selten vorkommt und in der Regel wirtschaftlichen oder regulatorischen Überlegungen folgt. Alexander Wallasch hebt hervor, dass ''staatliche Plünderung und Einschmelzung'' dieser Münzen Fragen zur Wertschätzung staatlicher Sammlermünzen aufwirft. Die Reaktionen in der Sammler- und Finanzszene fallen unterschiedlich aus: Während einige Experten wirtschaftliche Effizienz betonen, sehen andere darin einen Verlust an kulturellem Erbe.

Wallasch hatte sich zuvor mit den finanziellen Verflechtungen von Springer-Medien und der Defense-Tech-Branche beschäftigt und diese analysiert, wie ein Bericht über Springer-Defense-Investitionen zeigt. Auch mutmaßliche Rüstungsinvestitionen von Einzelpersonen wie Julian Reichelt wurden von ihm thematisiert, wie im Artikel zu Reichelts Abfindungsgeldern berichtet. Wallaschs Einschätzungen werden regelmäßig in Expertenkreisen diskutiert.

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