US-Futures steigen vor wichtigen Arbeitsmarktdaten

US-Futures steigen vor wichtigen Arbeitsmarktdaten
US-Aktien-Futures steigen vor den Arbeitsmarktdaten

​US-Aktien-Futures stiegen am Freitag, da der starke Rückgang der Rohölpreise nach dem Erreichen von Mehrjahreshochs bei den Treasury-Renditen am Vortag für etwas Entlastung sorgte. Die Märkte bereiteten sich zudem auf die Arbeitsmarktdaten für September vor, die die Erwartungen an die nächste geldpolitische Entscheidung der Federal Reserve beeinflussen könnten.

Das Wichtigste

  • Dow-, S&P-500- und Nasdaq-100-Futures steigen.
  • Die Ölpreise fallen vor dem Arbeitsmarktbericht deutlich.
  • Die Treasury-Renditen bleiben nahe ihren Mehrjahreshochs.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Dow-Jones-Futures stiegen um 298 Punkte bzw. 0,58 % auf 51.539, während S&P-500-Futures um 0,48 % auf 7.761 zulegten und Nasdaq-100-Futures laut den jüngsten Marktdaten um 0,63 % auf 30.955 stiegen.  Die Ölpreise waren stark gefallen, während sich die Treasury-Renditen nach der volatilen Sitzung am Donnerstag stabilisierten, berichtete CNBC.

Ölpreise geben nach, Anleiherenditen stabilisieren sich

Die Rohölpreise fielen, nachdem Berichte bekannt geworden waren, wonach das Vereinigte Königreich und europäische Länder eine Freigabe strategischer Treibstoffreserven erwägen. Brent -Rohöl wurde bei rund 99,94 $ je Barrel gehandelt und lag 2,32 % im Minus, während frühere Daten einen noch stärkeren Rückgang bei West Texas Intermediate zeigten.

Niedrigere Ölpreise können den Druck auf die Inflationserwartungen verringern – ein wichtiger Faktor nach dem jüngsten Anstieg der staatlichen Finanzierungskosten. Die Rendite der 10-jährigen Treasury-Anleihe lag am Freitagmorgen bei rund 5,226 % und damit kaum verändert, nachdem sie am Donnerstag mit 5,344 % den höchsten Stand seit 2002 erreicht hatte.

Auch die Rendite 30-jähriger Anleihen hatte ein 24-Jahres-Hoch erreicht, bevor sie wieder nachgab. Diese Schwankungen haben die Finanzierungskosten auf einem Niveau gehalten, das die Aktienbewertungen belasten kann – insbesondere bei Unternehmen, deren Aktienkurse stark von künftigen Gewinnen abhängen.

Der Donnerstag endete an der Wall Street mit moderaten Kursgewinnen. Der Dow Jones  und der Nasdaq Composite schlossen leicht höher, während der S&P 500 um 0,2 % zulegte. Trotz dieses Anstiegs steuerten alle drei großen Indizes weiterhin auf Wochenverluste zu.

Arbeitsmarktdaten rücken in den Mittelpunkt

Laut dem Dow-Jones-Konsens dürften die Nonfarm Payrolls für September einen Anstieg um 84.000 Stellen zeigen, während die Arbeitslosenquote voraussichtlich bei 4,1 % bleiben wird.

Der Bericht erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem die Zinserwartungen weiterhin uneinheitlich sind. Fed-Funds-Futures zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve die Zinsen im Oktober unverändert lässt, bei 72 %, wie aus den im Bericht zitierten Marktdaten hervorgeht.

Die asiatischen Märkte schlossen am Freitag uneinheitlich, während europäische Aktien im frühen Handel zulegten. Japans Nikkei 225 fiel um 0,94 %, Südkoreas Kospi stieg um 0,46 % und Australiens S&P/ASX 200 legte um 0,69 % zu.

Arbeitsmarktdaten könnten die nächste Richtung vorgeben

Der Arbeitsmarktbericht vom Freitag wird den Märkten neue Hinweise darauf liefern, ob sich der US-Arbeitsmarkt trotz weiterhin hoher Finanzierungskosten behauptet. Eine robuste Beschäftigungsentwicklung würde die Anzeichen für die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft verstärken, während schwächere Daten die Erwartungen an die Geldpolitik verändern könnten.

Fallende Ölpreise sorgen für eine zusätzliche Entlastung, da sie eine Quelle des Inflationsdrucks verringern. Das Zusammenspiel von Beschäftigung, Energiepreisen und Anleiherenditen wird für den Ausblick an den Aktienmärkten entscheidend bleiben, während Anleger den weiteren Zinspfad bewerten.

Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass Frankreich an Anlegerattraktivität verliert, da die Schuldenrisiken zunehmen.

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