Sojabohnen-Futures bleiben stabil, nachdem die EU russische Agrarexporte von Sanktionen ausnimmt
Sojabohnen-Futures (ZS) werden bei USX1.178,75 gehandelt, nachdem sie am Tag leicht nachgegeben haben. Der Kontrakt liegt aktuell über seinen wichtigen kurzfristigen und langfristigen gleitenden Durchschnitten, ist jedoch unter mittelfristige Trendniveaus gefallen.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Das Wichtigste
- Die EU-Sanktionen schränken den internationalen Handel mit Sojaprodukten nicht ein und gewährleisten so einen ununterbrochenen Zugang zu russischen Lieferungen für die Weltmärkte.
- Das Risiko geopolitischer Störungen bei Sojabohnenströmen bleibt gering, da regulatorische Stabilität darauf hindeutet, dass die Marktvolatilität von anderen Faktoren bestimmt wird.
- Sojabohnen-Futures zeigen gemischte technische Signale mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für einen Rückgang auf 1.161 US-Dollar, da das Preismomentum und die Erschöpfung der Oszillatoren die Verkäufer gegenüber den Käufern begünstigen.
Marktstabilität, da Sanktionen Agrarhandelsströme ausnehmen
Die EU-Sanktionen gegen Russland schließen den internationalen Handel mit Lebensmitteln und Agrarprodukten, einschließlich Sojabohnen-Futures, ausdrücklich aus. Consilium Europa bestätigt, dass derzeit keine Beschränkungen für den Export dieser Waren zwischen Russland und dem Rest der Welt gelten. Diese fortlaufende Ausnahme beseitigt das Risiko plötzlicher Lieferunterbrechungen durch geopolitische Maßnahmen und sichert den fortgesetzten Marktzugang für Sojaprodukte russischen Ursprungs. Während dies sanktionsbedingte Volatilität begrenzt und globale Handelsströme erhält, wird die Preisentwicklung weiterhin von anderen Marktfaktoren beeinflusst, die über regulatorische Schlagzeilen hinausgehen.
Bärische Divergenz entsteht, da Momentum-Indikatoren gemischt sind
ZS/USX notiert über dem MA-20 bei USX1.176, unter dem MA-50 bei USX1.186 und bleibt über dem MA-200 bei USX1.148. Der Ichimoku Kijun bei USX1.175 dient als unmittelbare Unterstützung. Die Momentum-Indikatoren sind gemischt: Der MACD signalisiert starken Verkaufsdruck, der ADX tendiert ebenfalls bärisch und der RSI hält sich bei neutralen 50,8, neigt aber zu einem Kaufsignal. Oszillatorwerte von Stoch RSI, CCI und Bull/Bear Power zeigen allesamt überkaufte Bedingungen, was in Kombination mit niedriger Volatilität und einem Schlusskurs nahe der Unterstützung auf eine mögliche Divergenz zwischen überdehnten Oszillatoren und einem Momentum zugunsten der Verkäufer hindeuten könnte.
Abwärtsrisiko steigt, da sich die Konsolidierungsspanne verengt
In den nächsten Tagen dürften Sojabohnen-Futures innerhalb einer Volatilitätsbandbreite zwischen USX1.161 und USX1.196 konsolidieren. Die Wahrscheinlichkeit einer Abwärtsbewegung liegt bei 59 %, während ein Ausbruch nach oben eine Chance von 41 % hat. Fällt der Kurs unter die unmittelbare Unterstützung, könnten Verkäufer die Bewegung zur unteren Begrenzung der Spanne beschleunigen. Umgekehrt könnte eine bullische Umkehr über dem Widerstand einen Test des oberen Endes dieses Korridors ermöglichen.
Zuvor hatten Analysten festgestellt, dass sich Sojabohnen-Futures in einer definierten technischen Spanne konsolidierten, während Händler gemischte Signale für die nächste entscheidende Bewegung abwägten. Das aktuelle Setup bringt eine neue Dimension, indem es hervorhebt, dass trotz geopolitischer Stabilität, die die Handelsströme unterstützt, das erhöhte Abwärtsmomentum und überkaufte Oszillatoren das Risiko eines Bruchs unter die unmittelbare Unterstützung erhöhen und weitere Schwäche zu einem wichtigen Szenario für Händler machen.
Neueste Soybeans Nachrichten
- Forex
- Crypto