Pavlo Kot

FNB startet als zweitgrößte Bank Südafrikas den Kryptohandel

FNB startet als zweitgrößte Bank Südafrikas den Kryptohandel
FNB startet Kryptohandel in Südafrika

Die First National Bank (FNB), Teil der gemessen an Vermögenswerten zweitgrößten Bankengruppe Südafrikas, hat einen Kryptowährungs-Investmentservice eingeführt. Kunden können nun über die bestehende Aktienhandelsplattform der Bank auf Bitcoin, Ethereum, XRP, Solana und USDT zugreifen.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Laut Business Day ist FNB für die Einführung des Dienstes eine Partnerschaft mit der lizenzierten südafrikanischen Kryptobörse VALR eingegangen. Der Mindesthandelsbetrag beträgt 10 Rand, und der Handel ist 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche verfügbar.

Die neue Funktion ist über die Anlageprodukte Share Saver, Share Builder, Share Investor und Share Zero der Bank verfügbar. FNB erklärte, der Schritt spiegele die steigende Kundennachfrage nach alternativen Anlagen wider und ermögliche einen breiteren Zugang zu verschiedenen Anlageinstrumenten.

Krypto-Assets bleiben im FNB-Ökosystem

Käufe werden direkt von den FNB -Konten der Kunden finanziert. Kunden können erworbene digitale Assets jedoch weder auf externe Wallets auszahlen noch Krypto von außerhalb der Plattform übertragen.

Die Bank erklärte, die Einschränkung solle die Kontrolle über Sicherheit, regulatorische Compliance und Devisenanforderungen gewährleisten. Bheki Mkhize, CEO von FNB Wealth and Asset Management, sagte, Kunden zeigten zunehmendes Interesse an Kryptowährungen, benötigten jedoch auch eine vertrauenswürdige Plattform für den Zugang dazu.

FNB plant, die Palette der verfügbaren Assets schrittweise zu erweitern. Die Bank beabsichtigt außerdem, Schulungsmaterialien zu Kryptowährungen und den damit verbundenen Risiken bereitzustellen.

FNB ist eine von mehreren großen südafrikanischen Banken, die Dienstleistungen für digitale Assets entwickeln.

Afrika baut Infrastruktur für digitale Assets aus

Die Entwicklung bankbasierter Kryptodienste erfolgt, während die Infrastruktur für digitale Assets in ganz Afrika weiter ausgebaut wird. Im September kündigten Tether und das Fintech-Unternehmen Shiga Pläne zur Entwicklung von Self-Custody-Lösungen für Nutzer und Finanzinstitute in der gesamten Region und den Golfstaaten an.

Die Produkte werden USDT, Bitcoin und Tether Gold unterstützen. Das Projekt erweitert die Präsenz von Tether in der Region über Entwicklertools hinaus und zielt darauf ab, Dienste zu schaffen, die Nutzern die direkte Kontrolle über ihre Assets ermöglichen.

Zuvor berichteten wir, dass die südafrikanische Bank Absa einen Verwahrdienst für digitale Assets eingeführt hat. Der Dienst ist ein weiterer Schritt zur Integration der Krypto-Infrastruktur in den traditionellen Finanzsektor des Landes.

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