Die Reisenachfrage in der EU bleibt innerhalb des Blocks konzentriert, da die Einwohner 2025 1,20 Milliarden Reisen unternehmen

Die Reisenachfrage in der EU bleibt innerhalb des Blocks konzentriert, da die Einwohner 2025 1,20 Milliarden Reisen unternehmen
EU-Reisen bleiben 2025 regional

Die Reisen von EU-Einwohnern bleiben 2025 stark auf Ziele innerhalb des Blocks ausgerichtet, wobei Inlandsreisen und sonstige Reisen innerhalb der EU 92 % aller privaten und beruflichen Reisen ausmachen. Die Gesamtzahl der Reisen steigt gegenüber 2024 um 1,4 % auf 1,20 Milliarden, während die Ausgaben für Auslandsreisen jene für Inlandsreisen übersteigen.

Das Wichtigste

  • EU-Einwohner unternehmen 2025 1,20 Milliarden Reisen, 17 Millionen mehr als 2024, wobei 70 % im eigenen Land bleiben.
  • Auslandsreisen machen zwar nur 30 % aller Reisen aus, führen 2025 jedoch zu höheren Ausgaben von 379,4 Milliarden Euro gegenüber 266,2 Milliarden Euro für Inlandsreisen.
  • Rumänien führt mit einem Anteil von 89 % bei Inlandsreisen in der EU, während Luxemburg mit 5 % den niedrigsten Wert aufweist, was erhebliche nationale Unterschiede bei den Reisemustern verdeutlicht.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Eurostat-Daten zeigen Reisemuster 2025

Wie von Eurostat berichtet, unternehmen EU-Einwohner 2025 1,20 Milliarden private und berufliche Reisen, 17 Millionen mehr als 2024. Davon entfallen 848 Millionen auf Inlandsreisen, was 70 % entspricht, während 264 Millionen bzw. 22 % Reisen in andere EU-Länder sind.

Die Zahlen zeigen, dass mehr als neun von zehn Reisen von EU-Einwohnern innerhalb der EU bleiben. Reisen zu Zielen außerhalb des Blocks machen 8 % der Gesamtzahl aus, und weniger als die Hälfte dieser Reisen führt an Orte außerhalb Europas.

Unter den Mitgliedstaaten verzeichnet Rumänien mit 89 % aller Reisen von Einwohnern den höchsten Anteil an Inlandsreisen, gefolgt von Spanien mit 87 %. Griechenland, Frankreich und Portugal weisen jeweils einen Inlandsanteil von 85 % auf, während Luxemburg mit 5 % den niedrigsten Wert hat, vor Belgien mit 29 % und Malta mit 32 %.

Auslandsreisen beanspruchen einen größeren Anteil der Ausgaben

Obwohl Inlandsreisen das größere Reisevolumen ausmachen, verursachen Auslandsreisen 2025 höhere Gesamtausgaben der EU-Einwohner. Die Ausgaben belaufen sich auf 266,2 Milliarden Euro für Inlandsreisen und 379,4 Milliarden Euro für Auslandsreisen.

Bei Inlandsreisen entfallen 34 % der Ausgaben bzw. 90,3 Milliarden Euro auf Unterkünfte, während der Transport 21 % bzw. 56,0 Milliarden Euro ausmacht. Bei Auslandsreisen geben Einwohner 131,3 Milliarden Euro für Unterkünfte aus, was 35 % der Gesamtausgaben entspricht, und 121,5 Milliarden Euro für Transport bzw. 32 %, was das höhere Kostenniveau von Reisen außerhalb des Heimatlandes unterstreicht.

In unserem früheren Artikel über den Aufbauplan der EU nach der Pandemie haben wir erläutert, wie die Aufbau- und Resilienzfazilität 573 Milliarden € in gestaffelten Zuschüssen und Darlehen an die Mitgliedstaaten leitet, wobei die Auszahlungen an Reformmeilensteine und messbare Ziele geknüpft sind. Wir wiesen außerdem darauf hin, dass bis Ende August rund 440 Milliarden € ausgezahlt worden waren und die verbleibenden Zahlungen bis Jahresende vorgesehen sind. Der Beitrag hob die langfristige Bedeutung des Programms als Präzedenzfall für koordinierte Finanzierungen auf EU-Ebene hervor, auch wenn es nicht bis zu einer dauerhaften fiskalischen Integration reicht.

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