Bei Eurex steht zum Jahresbeginn 2027 ein Führungswechsel an, nachdem Robbert Booij keine Verlängerung seines Vorstandsmandats anstrebt. Mit Eric Leupold übernimmt ein langjähriger Manager der Deutsche-Börse-Gruppe die Leitung der Terminbörse.
Das Wichtigste
- Eric Leupold wird am 1. Januar 2027 neuer CEO der Eurex und folgt auf Robbert Booij, der keine Vertragsverlängerung anstrebt.
- Während Booijs Amtszeit erzielte Eurex Rekordwachstum, diszipliniertes Kostenmanagement und vereinte Eurex Exchange sowie Eurex Clearing zu einer kundenorientierten Organisation.
- Thomas Book hebt Leupolds langjährige Erfahrung und tiefes Geschäftsverständnis als Schlüssel für Eurex’ zukünftige Innovations- und Wachstumsphase hervor.
Nachfolge und Führungswechsel bei Eurex
Wie Eurex unter Berufung auf Unternehmensangaben mitteilte, folgt Eric Leupold zum 1. Januar 2027 auf Robbert Booij als CEO der Gesellschaft. Der Wechsel erfolgt, nachdem Booij entschieden hat, keine Verlängerung seines Mandats im Executive Board anzustreben.Leupold ist derzeit Managing Director Cash Market und Chief of Staff der Division Trading & Clearing. Er ist seit 2009 in der Deutsche-Börse-Gruppe tätig und hatte dort verschiedene Führungspositionen inne, darunter in DB1 Ventures, im Cash Market sowie in der Strategie von Trading & Clearing.
Bedeutung für Geschäft und Organisation
Während Booijs Amtszeit verzeichnete Eurex nach Unternehmensangaben eine Rekordentwicklung, deutliches Wachstum und ein diszipliniertes Kostenmanagement. Zudem trieb er die Zusammenführung von Eurex Exchange und Eurex Clearing zu einer einheitlichen, kundenorientierten Organisation maßgeblich voran.Thomas Book, Vorstandsmitglied der Deutsche Börse Group, würdigt Booijs Rolle beim Ausbau der Marktposition von Eurex als führende globale Derivatebörse. Zugleich bezeichnet er Leupolds tiefes Verständnis des Geschäfts und seine Erfahrung innerhalb der Gruppe als zentrale Voraussetzungen, um Eurex in die nächste Phase von Innovation und Wachstum zu führen.
In unserem früheren Artikel über den wachsenden politischen Druck auf Friedrich Merz nach den CDU-Wahlschlappen ging es darum, wie er Spekulationen über einen möglichen Führungswechsel, eine Minderheitsregierung oder eine Vertrauensfrage zurückwies und zugleich seinen Anspruch auf eine volle Amtszeit bekräftigte. Zudem thematisierten wir, welche Folgen diese Debatte für die Stabilität der Koalition und die wirtschaftspolitische Agenda haben kann – etwa vor dem Hintergrund steigender Tankpreise und angekündigter Gegenmaßnahmen.
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