Rolls-Royce unter Druck wegen A350-Kosten: Hält die Aktie GBX 1,300?
Rolls-Royce bleibt unter Druck, da Sorgen über steigende Wartungskosten für den A350 auf ein schwächeres Marktumfeld treffen. Nun stellt sich die Frage, ob GBX 1,310 hält, bevor sich die Korrektur bis zur Kurslücke vom Juni ausweitet.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Eine weitere Unsicherheit für die Rolls-Royce-Aktie entstand, nachdem Bloomberg berichtete, dass Air India die Wartungskosten für seine von Rolls-Royce-Trent-XWB-Triebwerken angetriebene A350-Flotte senken will. Nach Angaben mit der Angelegenheit vertrauter Personen liegen die Betriebs- und Wartungskosten über den ursprünglichen Erwartungen der Fluggesellschaft.
Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass bestehende Verträge neu verhandelt werden. Die Situation verdeutlicht jedoch, wie sensibel Airline-Kunden weiterhin auf die Kosten der Triebwerkswartung reagieren.

Ein Unterschreiten von GBX 1,310 könnte die Kurslücke vom Juni öffnen
Die Rolls-Royce-Aktie ist unter den 200-Tage-SMA gefallen und bewegt sich nun auf das zuvor identifizierte Kursziel von GBX 1,310 zu.
Sollte dieses Niveau nicht halten, würde das Risiko einer deutlich tieferen Korrektur erheblich steigen. Der nächste Abwärtsbereich läge dann bei GBX 1,280–1,250, wo sich die nicht geschlossene Kurslücke vom 12. Juni 2026 befindet.
Damit sich das kurzfristige technische Bild verbessert, muss die Aktie den 200-Tage-SMA zurückerobern und anschließend den Widerstand bei GBX 1,350 überwinden. Ein nachhaltiger Anstieg über diese Niveaus würde Raum für eine Erholung in Richtung GBX 1,400 schaffen.
Britische Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten erhöhen die Volatilitätsrisiken
Die Volatilität an den britischen Aktienmärkten dürfte erhöht bleiben, da Anleger angesichts der nachlassenden Risikobereitschaft zunehmend in Staatsanleihen umschichten.
Ein voller makroökonomischer Kalender sorgt für eine zusätzliche Unsicherheitsebene. Nach Angaben des Office for National Statistics veröffentlicht Großbritannien am Dienstag, dem 20. Oktober, Arbeitsmarktdaten einschließlich der Arbeitslosenquote, gefolgt von den Verbraucherpreisen für September am Mittwoch, dem 21. Oktober.
Beide Veröffentlichungen könnten die Erwartungen an die nächsten geldpolitischen Schritte der Bank of England verändern und neue Schwankungen bei den Renditen britischer Staatsanleihen auslösen. Damit entsteht eine weitere Volatilitätsquelle für die Rolls-Royce-Aktie.
Neueste Rolls-Royce Nachrichten
- Forex
- Crypto