Mykhailo Ihnatenko

Intel-Aktienprognose: Kann die Unterstützung bei 55 $ eine Erholung in Richtung 70 $ ermöglichen?

Intel-Aktienprognose: Kann die Unterstützung bei 55 $ eine Erholung in Richtung 70 $ ermöglichen?
55 $ bleiben die zentrale Unterstützung für Intel

​Intel zeigt nach einem heftigen Ausverkauf erste Anzeichen einer Stabilisierung. Insiderkäufe stützen die Erholungsperspektive. Solange die Aktie über 55 $ bleibt, ist der Weg in Richtung 69–70 $ offen, doch die übergeordnete Erholung muss sich noch bestätigen.

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Intel-CEO Lip-Bu Tan hat eine beträchtliche Anzahl von Aktien des Unternehmens gekauft. Laut der SEC-Meldung erwarb er am 2. November über einen Familientrust 150.000 Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 64,73 $ je Aktie. Der Gesamtwert belief sich auf 9,71 Millionen $.

Dennoch steht die Aktie weiterhin massiv unter Druck. Der Kurs der Intel-Aktie ist im vergangenen Monat um mehr als 50 % gefallen. Dadurch ist der Wert der 9,9-prozentigen Beteiligung der US-Regierung von 50 Milliarden $ auf 25 Milliarden $ gesunken.

Solange die Intel-Aktie über 55 $ bleibt, ist das Erholungsszenario intakt

Die Intel-Aktie zeigt erste Anzeichen einer möglichen Erholung. Wie bereits erwähnt, musste sich der Kurs über der Unterstützung bei 55 $ stabilisieren und bei relativ hohem Handelsvolumen eine Doji-Kerze ausbilden, bevor eine Erholung einsetzen konnte. Beide Bedingungen sind nun erfüllt.

Auch der RSI (14) befindet sich im stark überverkauften Bereich und liefert damit ein weiteres Signal für eine mögliche Gegenbewegung.

Die zentrale Zielzone für die kommenden Tage liegt am Widerstand bei etwa 69–70 $.

Ein Bruch unter 55 $ mit anschließendem anhaltendem Rückgang unter diese Marke würde das Szenario zunichtemachen. In diesem Fall würde das Risiko eines weiteren Kursrückgangs bis zur psychologisch wichtigen Unterstützung bei 50 $ deutlich steigen.

Technische Gegenbewegung bestätigt noch keine übergeordnete Erholung

Trotz erster technischer Stabilisierungssignale bleibt die Lage bei Intel schwierig. Das Ausmaß des Kursrückgangs nach den Quartalszahlen und der anhaltende Druck auf die Halbleiterbranche könnten das Aufwärtspotenzial begrenzen.

Der Aktienkauf durch den CEO ist zwar positiv, reicht allein jedoch nicht aus, um den Trend zu ändern. Für eine nachhaltige Erholung muss das Kaufinteresse zunehmen.

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