Politik, Finanzen und Wirtschaftsgerechtigkeit von Fabio De Masi
Fabio De Masi ist ein deutsch-italienischer Ökonom und politischer Akteur, der für seine Rolle bei der Gestaltung der europäischen Regulierung digitaler Finanzen bekannt ist. Als ehemaliges Mitglied sowohl des Europäischen Parlaments als auch des Deutschen Bundestages arbeitet De Masi derzeit mit akademischen und politischen Netzwerken zusammen, darunter das Financial Innovation Hub an der Universität Kapstadt. Er ist außerdem Mitglied des Expertenpanels der Digital Euro Association. Sein beruflicher Schwerpunkt umfasst die Aufsicht über Fintechs, Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche sowie die Regulierung von Kryptowährungen und Stablecoins. Im Jahr 2024 erkannte die Europäische Zentralbank De Masis regulatorische Anfragen zu digitalen Vermögenswerten an und bestätigte die Notwendigkeit strenger Aufsicht und global koordinierter Rahmenwerke. Seine Publikation „When Finance Meets Big Data“ untersucht die systemischen Risiken der Konvergenz von Daten und Finanzen und lenkt die Aufmerksamkeit auf monopolistische Fintech-Praktiken und digitalen Kolonialismus.
De Masi hat auch zum regulatorischen Dialog der EU über MiCAR beigetragen und kritisiert häufig spekulative Kryptoströme. Er setzt sich für die Wahrung der öffentlichen Kontrolle über Währungssysteme und den Schutz der Privatsphäre ein. Durch öffentliche Vorträge, Schreiben an Institutionen und akademische Foren hat De Masis Arbeit zunehmendes Interesse geweckt, insbesondere in politischen Kreisen, die darauf abzielen, Innovation und finanzielle Stabilität in Einklang zu bringen.