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Fabio De Masi, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Finanzexperte, betont, dass US-Technologiekonzerne von steuerlichen Regelungen profitieren, während kleine und mittlere Unternehmen ''die Hauptlast tragen''.
Er verweist auf einen Bericht von Marilena Piesker in Zeit Online, der die rückwirkende Abschaffung der sogenannten Lizenzschranke thematisiert. Diese sollte ursprünglich verhindern, dass internationale Konzerne wie US-Tech-Giganten ihre Steuerlast durch interne Lizenzgebühren künstlich vermindern. Laut De Masi führe diese Entscheidung dazu, dass marktmächtige Unternehmen Wettbewerbsvorteile erhalten, während heimische Betriebe benachteiligt werden. Finanzanalysten warnen vor ''Wettbewerbsverzerrungen durch steuerliche Ausnahmeregelungen'' zugunsten globaler Konzerne.
De Masi hatte zuletzt im Juli ein Buch über Finanzskandale mit exklusiven Nachrichten von Wirecard-Insider Jan Marsalek vorgestellt. Zudem wies er auf die Verzehnfachung der LNG-Importe aus den USA in die EU seit 2022 hin. Beide Entwicklungen verdeutlichen seinen Fokus auf Finanztransparenz und internationale wirtschaftliche Verflechtungen.