Wirtschaftsforschung und Bitcoin-Analysen von Dr. Jan Wüstenfeld
Dr. Jan Wüstenfeld ist seit 2024 leitender Forschungsleiter bei Melanion Green, wo er umfassende Studien zu Bitcoin-Mining, Energieverbrauch und Nachhaltigkeit verantwortet. Er betreibt den Substack-Newsletter „Bits of Bitcoin Research“, in dem er wissenschaftliche Erkenntnisse und Marktmetriken verständlich aufbereitet. Seine Arbeiten – darunter ein SSRN-Paper von 2023 zu On-Chain-Metriken und Volatilität – werden in der Bitcoin-Forschungsgemeinschaft breit rezipiert.
Seine Hauptstudie für Melanion Green im Jahr 2025 kam zu dem Ergebnis, dass das Bitcoin-Mining im Jahr 2023 rund 39,8 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente verursachte – was lediglich 0,08 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen ausmacht. Die Untersuchung ergab außerdem, dass 57 % der Miner etwa 888 Gigawattstunden zur netzstabilisierenden Nachfrageflexibilität beitrugen. Zudem forschte Wüstenfeld zu Bitcoin-Mining mit Abgasverwertung und war an der Entwicklung der GreenBlock-Software beteiligt – beide Projekte zielen darauf ab, das Mining stärker mit erneuerbaren Energiesystemen zu verknüpfen.
Als promovierter Volkswirt beschäftigte sich Wüstenfeld in seiner Dissertation mit dem Verhalten von Bitcoin-Investoren sowie mit Entwicklungsökonomie. Er tritt regelmäßig als Redner auf Veranstaltungen wie der Adopting Bitcoin 2024 auf und ist zudem als On-Chain-Analyst für Plattformen wie Quantum Economics tätig. Seine Forschungsarbeiten zu erneuerbaren Microgrids, Wasserkraftintegration und Abgasnutzung haben bisher über 5 Millionen Euro an Fördermitteln eingeworben.
Sein geschätztes Jahreseinkommen liegt bei 70.000 bis 100.000 Euro, finanziert durch Fördergelder, Beratung, Vorträge und Newsletter-Abonnements. Wüstenfeld prägt weiterhin maßgeblich den Diskurs an der Schnittstelle zwischen Bitcoin und nachhaltiger Energie und gilt als eine Schlüsselfigur der ökologisch orientierten Krypto-Forschung.