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Ripple plant, seine Präsenz im regulierten digitalen Finanzsektor in der asiatisch-pazifischen Region auszubauen. Der Entwickler von Blockchain-Lösungen gab seine Absicht bekannt, eine australische Finanzdienstleistungslizenz (Australian Financial Services Licence, AFSL) zu erhalten, die es ihm ermöglichen würde, offiziell mit Banken, Fintech-Unternehmen und Firmenkunden in diesem Land zusammenzuarbeiten.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Ripple betrachtet den australischen Markt als einen der wichtigsten Standorte für die Entwicklung einer grenzüberschreitenden Zahlungsinfrastruktur. Lokale Banken und Fintech-Unternehmen testen aktiv Blockchain-basierte Lösungen, während die Aufsichtsbehörden allmählich Regeln für den Sektor der digitalen Vermögenswerte ausarbeiten.
Der Erhalt der AFSL-Lizenz steht im Zusammenhang mit der von Ripple geplanten Übernahme von BC Payments Australia Pty Ltd, die derzeit die üblichen Abschlussverfahren durchläuft. Sobald die Transaktion abgeschlossen ist, wird Ripple die Lizenz nutzen können, um den Ripple Payments-Service zu erweitern und regulierte Zahlungsdienste in Australien anzubieten.
"Die Lizenzierung ist für die Strategie von Ripple von grundlegender Bedeutung, da sie sicherstellt, dass wir unseren Kunden weltweit sichere, konforme Lösungen anbieten können", sagte Fiona Murray, Managing Director von Ripple Asia-Pacific. "Australien ist ein Schlüsselmarkt für Ripple, und eine AFSL stärkt unsere Fähigkeit, Ripple Payments in der Region zu skalieren. Durch den Einsatz von Blockchain-Technologie und digitalen Vermögenswerten ermöglichen wir unseren Kunden, Werte weltweit mit größerer Geschwindigkeit, Transparenz und Zuverlässigkeit zu bewegen. Wir konzentrieren uns weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden, um die nächste Wachstumsphase der Infrastruktur für digitale Vermögenswerte zu unterstützen."
Mit der AFSL-Lizenz wird Ripple in der Lage sein, den gesamten Lebenszyklus einer Zahlungstransaktion zu kontrollieren - vom Kunden-Onboarding und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften bis hin zu Devisengeschäften, Liquiditätsmanagement und der endgültigen Abwicklung. Die Plattform integriert herkömmliche Bankschienen mit Tools für digitale Vermögenswerte, was internationale Abwicklungen erheblich beschleunigen und die Abläufe für Firmenkunden vereinfachen könnte.
Ripple arbeitet bereits mit mehreren australischen Unternehmen zusammen, darunter Hai Ha Money Transfer, Novatti Group, Stables, Caleb & Brown, Flash Payments und Independent Reserve. Nach Angaben des Unternehmens hat sich das Ripple-Zahlungsvolumen in der APAC-Region im Jahr 2025 fast verdoppelt, was die wachsende Nachfrage nach alternativen grenzüberschreitenden Zahlungslösungen widerspiegelt.
Heute verfügt Ripple über mehr als 75 behördliche Lizenzen weltweit und ist damit eines der am meisten lizenzierten Unternehmen in der Digital Asset Industrie. Dieser regulatorische Fußabdruck ermöglicht es der Plattform, mit Banken und Zahlungsdienstleistern zusammenzuarbeiten, für die strenge Compliance-Anforderungen weiterhin eine wichtige Voraussetzung für die Zusammenarbeit sind.
Die Strategie von Ripple spiegelt einen breiteren Trend in der Kryptoindustrie wider, in regulierten Finanzumgebungen zu operieren. Große Akteure bemühen sich zunehmend um Lizenzen in verschiedenen Rechtsordnungen, um institutionelle Kunden anzuziehen und Blockchain-Lösungen in die bestehende Finanzinfrastruktur zu integrieren.
Der asiatisch-pazifische Raum gilt als einer der dynamischsten Märkte für grenzüberschreitende Zahlungen. Branchenanalysten zufolge beläuft sich der globale Markt für solche Transaktionen auf mehrere Billionen Dollar jährlich, während Banken und Fintech-Unternehmen aktiv neue technologische Lösungen, einschließlich Blockchain, einsetzen, um Abwicklungen zu beschleunigen und Kosten zu senken.
Wenn Ripple die AFSL-Lizenz erhält, wird die Plattform in der Lage sein, Abwicklungen direkt zu verwalten und Zahlungswege zu optimieren, ohne auf mehrere Zwischenhändler angewiesen zu sein. Für Banken und Fintech-Unternehmen könnte dies schnellere Überweisungen, größere Transparenz und niedrigere Betriebskosten bedeuten, was das Interesse an Blockchain-basierter Finanzinfrastruktur weiter steigert.
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