Bericht über Thailands Städte skizziert den Weg zu Wachstum mit hohem Einkommen

Bericht über Thailands Städte skizziert den Weg zu Wachstum mit hohem Einkommen
Thailands urbaner Wachstumspfad

Thailand positioniert seine urbane Wirtschaft als zentralen Treiber auf dem Weg zum Status eines Hochlohnlandes, wobei Bangkok und Sekundärstädte unterschiedliche, aber miteinander verbundene Rollen übernehmen sollen. Ein neuer Bericht der Weltbank besagt, dass eine höhere Produktivität der Städte, gezielt ausgebaute Infrastruktur und bessere Koordination dazu beitragen könnten, Investitionen, Arbeitsplätze und Widerstandsfähigkeit im ganzen Land zu stärken.

Das Wichtigste

  • Ein Bericht der Weltbank stellt fest, dass 89 Prozent des thailändischen BIP-Wachstums von 2010 bis 2020 aus städtischen Bezirken stammten, was für das Ziel eines hohen Einkommens bis 2037 entscheidend ist.
  • Thailand benötigt ein jährliches BIP-pro-Kopf-Wachstum von 5,4 Prozent, um bis 2037 den Status eines Hochlohnlandes zu erreichen. Dies erfordert urbane Reformen zur Unterstützung Bangkoks, der Grundlagen in den Städten und der Entwicklung von Sekundärstädten.
  • Bangkok, das fast die Hälfte der nationalen Wirtschaftsleistung erwirtschaftet und jährlich 7 bis 10 Prozent des Bruttoregionalprodukts durch Verkehrsüberlastung verliert, benötigt für nachhaltiges Wachstum einen Netzwerkansatz mit gestärkten Sekundärstädten.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Urbane Strategie und Investitionsprioritäten

Wie die Weltbank berichtet, heißt es in ihrem neuen Bericht „Thailand Cities of the Future: Urban Foundations for a High-Income Economy“, dass rund 89 Prozent des thailändischen BIP-Wachstums zwischen 2010 und 2020 aus städtischen Bezirken stammen. Dies unterstreicht die Bedeutung der Leistungsfähigkeit der Städte für das Einkommensziel des Landes bis 2037.

Der Studie zufolge benötigt Thailand im kommenden Jahrzehnt ein jährliches BIP-pro-Kopf-Wachstum von rund 5,4 Prozent, um bis 2037 den Status eines Hochlohnlandes zu erreichen. Sie schlägt drei parallele Handlungsstränge vor: Bangkok als produktiven nationalen Anker zu stärken, die urbanen Grundlagen in thailändischen Städten auszubauen und ausgewählte Sekundärstädte darauf vorzubereiten, größere wirtschaftliche Rollen zu übernehmen.

Stephen N. Ndegwa, Divisionsdirektor für Thailand und Myanmar bei der Weltbank, erklärt, dass die Agenda über Stadtplanung hinausgehe und Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und Widerstandsfähigkeit umfasse. Der Bericht baut auf dem Flaggschiffbericht der Weltbankgruppe „Building Thailand’s Future Today“ auf, der beim Bangkok Business Summit 2026 vorgestellt wurde und Städte der Zukunft als eines von vier zentralen Handlungsfeldern identifizierte.

Konzentration auf Bangkok und breitere wirtschaftliche Auswirkungen

Thailands urbanes System ist weiterhin stark auf Bangkok konzentriert, das fast die Hälfte der nationalen Wirtschaftsleistung erwirtschaftet und nahezu 27-mal größer ist als Chiang Mai, die zweitgrößte Stadt des Landes. Dem Bericht zufolge hat diese Konzentration die wirtschaftliche Entwicklung unterstützt, doch zunehmende Verkehrsüberlastung, Klimarisiken und Belastungen der Infrastruktur erhöhen die Kosten dieses Modells.

Laut dem Bericht kostet allein die Verkehrsüberlastung jedes Jahr 7 bis 10 Prozent des Bruttoregionalprodukts Bangkoks, während Sekundärstädte ihr volles wirtschaftliches Potenzial noch nicht ausgeschöpft haben. Statt Aktivitäten von der Hauptstadt wegzuverlagern, fordert die Studie ein stärkeres urbanes Netzwerk, in dem Bangkok als nationaler Anker dient und Sekundärstädte komplementäre Spezialisierungen entwickeln.

Dr. Poon Thiengburanathum, stellvertretender Direktor für Planung und strategisches Management bei der Program Management under Area-Based Development, erklärt, Thailand könne die Rendite urbaner Investitionen verbessern, indem Infrastruktur und Dienstleistungen dort gebündelt werden, wo sie die wirtschaftlichen Stärken jeder Stadt stärken. Der Bericht wurde gemeinsam von der Weltbank, der Program Management Unit on Area-Based Development und dem Urban Design and Development Center verfasst.

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