Mira Kyivska

FSB-Amerika-Gruppe erörtert Risiken für die Finanzstabilität in Mexiko-Stadt

FSB-Amerika-Gruppe erörtert Risiken für die Finanzstabilität in Mexiko-Stadt
FSB bewertet regionale Risiken

Regionale Finanzpolitiker treffen sich diese Woche in Mexiko-Stadt, während die Amerika-Konsultativgruppe des Financial Stability Board Bedrohungen für die Finanzstabilität in der gesamten Region bewertet. Die Tagesordnung umfasst Risiken durch extreme Wetterereignisse, grenzüberschreitende Schwachstellen im Zusammenhang mit Stablecoins sowie die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz und Quantencomputing auf die operationelle Resilienz.

Das Wichtigste

  • Die FSB Regional Consultative Group for the Americas, die von Lisa D. Cook und Jide Lewis gemeinsam geleitet wird, kam am 24.–25. September 2026 in Mexiko-Stadt zusammen, um die Prioritäten für 2026 festzulegen.
  • Die Vertreter identifizierten regionale Schwachstellen durch extreme Wetterereignisse, geopolitische Unsicherheit, Kapitalströme und regulatorische Herausforderungen bei Stablecoins als wesentliche Risiken für die Finanzstabilität.
  • Die Teilnehmer betonten die operationelle Resilienz und untersuchten die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz, Quantencomputing und Cybervorfällen auf die Krisenvorsorge des Sektors.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Treffen in Mexiko-Stadt legt Prioritäten für 2026 fest

Wie vom Financial Stability Board berichtet, tagt die FSB Regional Consultative Group for the Americas am 24.–25. September 2026 in Mexiko-Stadt; Gastgeber der Zusammenkunft ist das Repräsentanzbüro der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich für Nord- und Südamerika.

Das Treffen bringt hochrangige Vertreter von Zentralbanken, Finanzbehörden und Regulierungsstellen aus der gesamten Region zusammen. Lisa D. Cook, Mitglied des Board of Governors der U.S. Federal Reserve, und Jide Lewis, stellvertretender Gouverneur der Bank of Jamaica, leiten die Gruppe gemeinsam und führen die Gespräche über die aktuellen Risiken für das Finanzsystem.

Ein Workshop während des Treffens untersucht regionale Schwachstellen im Zusammenhang mit extremen Wetterereignissen und ergänzt die breitere politische Agenda um einen Schwerpunkt auf klimabezogenen Risiken. Die Mitglieder geben zudem Input zu den Arbeitsprioritäten des FSB für 2026 und erörtern, wie die Amerika-Gruppe diese Agenda unterstützen kann.

Fokus auf grenzüberschreitenden und technologischen Risiken

Die Gespräche behandeln globale und regionale finanzielle Schwachstellen, darunter geopolitische Unsicherheit, die finanziellen Folgen extremer Wetterereignisse, Kapitalströme und Wechselkursdruck. Die Vertreter prüfen zudem grenzüberschreitende Schwachstellen und regulatorische Herausforderungen im Zusammenhang mit globalen Stablecoin-Vereinbarungen.

Die Tagesordnung befasst sich außerdem mit den Auswirkungen von künstlicher Intelligenz und Quantencomputing auf die operationelle Resilienz und Cybersicherheit im Finanzsektor. Die regionale Krisenvorsorge ist ein weiteres zentrales Thema, insbesondere bei operationellen Risikoereignissen wie Cybervorfällen und Ausfällen von Drittanbietern, die für Finanzinstitute und Regulierungsbehörden in Nord- und Südamerika weiterhin zunehmend besorgniserregend sind.

In unserem früheren Bericht über die Warnung des Vorsitzenden des Basler Ausschusses, Erik Thedéen, auf der Konferenz der Bankenaufsichtsbehörden in Bali stellten wir fest, dass eine nachlassende internationale Regulierungskooperation grenzüberschreitende Risiken schwerer erkennbar und beherrschbar machen könnte, während sie Informationslücken vergrößert und Regulierungsarbitrage begünstigt. Der Beitrag hob zudem hervor, wie geopolitische Spannungen die künftige Koordinierung bei Themen wie KI und Krisenreaktion vor dem Hintergrund uneinheitlicher Fortschritte bei der Umsetzung von Basel III in wichtigen Rechtsräumen erschweren.

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