Philipp Heimberger analysiert globale Arbeitsstunden und wirtschaftliche Entwicklung

Philipp Heimberger analysiert globale Arbeitsstunden und wirtschaftliche Entwicklung
Heimberger zu globalen Arbeitsstunden

Ein neues Papier im Quarterly Journal of Economics (QJE) stellt eine umfassende Datenbank zu Arbeitsstunden für 160 Länder zusammen und bildet damit 97 Prozent der Weltbevölkerung ab.

Philipp Heimberger, Ökonom am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche, hebt hervor, dass laut Studie weltweit 59 Prozent der Menschen über 15 Jahre einer Erwerbstätigkeit nachgehen und durchschnittlich 42 Stunden pro Woche arbeiten. Besonders bemerkenswert ist, dass Frauen lediglich ''35 Prozent der produktiven Arbeitsstunden'' erwirtschaften. Die Analyse zeigt zudem, dass die Länge der Arbeitswoche nur ''schwach mit dem Entwicklungsstand eines Landes'' zusammenhängt. Diese Erkenntnisse werfen Fragen hinsichtlich Produktivität und Gleichstellung in der globalen Arbeitswelt auf.

Heimberger hatte zuvor Forschung zu öffentlichen Investitionen und Rüstungsausgaben vorgestellt und Risiken durch Budgetkürzungen angesprochen. In einer weiteren Analyse hob er den Wandel der EU-Unternehmen zu Nettokreditgebern und dessen wirtschaftliche Folgen hervor. Die aktuellen Ergebnisse zur globalen Arbeitszeit ergänzen diese Untersuchungen durch einen Fokus auf Erwerbstätigkeit und Produktivität.

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