Wirtschaftsforschung und Politikanalyse von Philipp Heimberger
Philipp Heimberger leitet die Forschungsgruppe für Makroökonomie am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw). Seine Arbeit umfasst Meta-Analysen, Fiskalpolitik und ökonomische Divergenz – zu seinen meistzitierten Beiträgen zählt ein Artikel im Cambridge Journal of Economics mit über 190 Zitierungen sowie mehrere weitere Arbeiten mit mehr als 150 Zitierungen. Im Jahr 2021 wurde er von der FAZ als 60. einflussreichster Ökonom Deutschlands eingestuft.
Nach seiner Promotion an der Wirtschaftsuniversität Wien und seiner Habilitation hat er seit 2020 über 50 Policy Notes und Working Papers veröffentlicht. Sein Einkommen setzt sich aus dem Gehalt am wiiw, Beratungstätigkeiten und Publikationen zusammen und liegt Schätzungen zufolge im mittleren sechsstelligen Bereich. Politisch wirkt er durch monatliche Beiträge in Intereconomics, die EU-Politiker erreichen und die Diskussionen über Haushaltskonsolidierung innerhalb der Mitgliedstaaten prägen.
Seine Artikel in Social Europe und in EZB-nahen Fachzeitschriften wurden über 70.000 Mal heruntergeladen, was seine starke Reichweite in Wissenschaft und Politik unterstreicht. Seit 2019 hat Heimberger rund 2,5 Millionen € an Forschungsgeldern eingeworben und EU-weite Projekte zu Steuerreformen und Ungleichheit koordiniert. Gastvorträge in Wien, Berlin und Brüssel ziehen regelmäßig mehr als 300 Zuhörer an und zeigen seine Strahlkraft in Forschung und Politik. Darüber hinaus berät er nationale Ministerien in Österreich und Deutschland, wobei seine Prognosen zur fiskalischen Nachhaltigkeit in jährliche Haushaltsdebatten einfließen. Mit mehr als 18.000 Followern auf Twitter gelingt es Heimberger, komplexe ökonomische Themen in verständliche Narrative zu übersetzen und damit seine Wirkung noch zu vergrößern.