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Eine neue Analyse von Philipp Heimberger, Ökonom am Institut für Internationale Wirtschaft, zeigt, dass Öl-Angebotsschocks zwar unmittelbare, aber meist kurzfristige Auswirkungen auf die Inflation im Euroraum haben. Gas-Angebotsschocks hingegen führen laut Heimberger zu breiteren und deutlich anhaltenderen Inflationsimpulsen. Heimberger unterstreicht: ''Der Energieschock im Jahr 2026 dürfte eine weniger ausgeprägte und zeitlich begrenztere Inflationswirkung entfalten als die Krisen der Jahre 2021 bis 2022.'' Seine Ergebnisse verdeutlichen die unterschiedliche Rolle einzelner Energieträger im aktuellen Inflationsgeschehen und liefern Ansatzpunkte für Wirtschaftspolitik und Energiebranche.
Heimberger hat zuvor die Sensitivität der EU-Fiskalausgaben gegenüber Konjunkturzyklen analysiert. In einer weiteren Studie empfahl er gezielte Investitionen in nachhaltige Energien und Strominfrastruktur, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren betont. Die aktuellen Ergebnisse ergänzen Heimbergers Forschung zum Einfluss von Energie auf die Wirtschaft im Euroraum.