Philipp Heimberger kritisiert Einfluss unsicherer Annahmen zu Alterungskosten auf EU-Fiskalregeln

Philipp Heimberger kritisiert Einfluss unsicherer Annahmen zu Alterungskosten auf EU-Fiskalregeln
Heimberger: Unsichere Annahmen belasten EU-Regeln

Philipp Heimberger, Ökonom am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche, legt in einer neuen Studie dar, dass die Berücksichtigung der demografischen Alterungskosten in der aktualisierten Schuldentragfähigkeitsanalyse (DSA) der EU-Fiskalregeln die Handlungsspielräume demokratisch gewählter Regierungen einschränkt. Die Analyse zeige, dass ''unsichere und willkürliche Annahmen'' zu Alterungskosten die Finanzpolitik der Mitgliedstaaten erheblich beeinflussen. Heimberger betont die Bedeutung transparenter Grundannahmen und warnt vor möglichen Fehlsteuerungen, die aus dem aktuellen Umgang mit den demografisch bedingten Haushaltsrisiken resultieren könnten.

Heimberger previously warned of political risks arising from strict budget consolidation in a study published by the Vienna Institute for International Economic Studies. In separate research, he highlighted that an oil shock could reduce eurozone GDP growth by 0.2–0.3 percentage points per year, according to wiiw analysis. Both studies reflect Heimberger’s ongoing focus on fiscal stability and macroeconomic risks in Europe.

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