Treasury-Renditen geben nach, während Anleger auf die Fed blicken
Die Renditen von US-Staatsanleihen gaben am Montag nach, nachdem die USA und der Iran am Wochenende eine Pause bei militärischen Aktionen einlegten. Dies milderte die Sorgen über Störungen der Energieversorgung und verringerte den Druck auf die Inflationserwartungen. Der Rückgang der Ölpreise kurbelte die Nachfrage nach Staatsanleihen an, während die Anleger ihre Aufmerksamkeit auf die Sitzung der Federal Reserve in dieser Woche und eine Reihe wichtiger US-Wirtschaftsberichte richteten.
Höhepunkte
- Die Renditen von Staatsanleihen sanken, da die Spannungen im Nahen Osten nachließen.
- Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe fiel auf 4.634 %.
- Niedrigere Ölpreise verringerten die kurzfristigen Inflationssorgen.
- Die Märkte warten nun auf die Entscheidung der Fed und wichtige Wirtschaftsdaten.
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Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe fiel um mehr als 4 Basispunkte auf 4.634 %, während die 2-jährige Rendite auf 4.299 % und die 30-jährige Rendite auf 5.121 % sank. Laut CNBC folgte dieser Rückgang einem deutlichen Einbruch der Ölpreise, da die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten nachließen.
Ölrückzug treibt Anleihenrallye an
Der Anleihenmarkt reagierte schnell, da niedrigere Ölpreise die Befürchtung zerstreuten, dass eine erneute Energieinflation den politischen Ausblick der Federal Reserve verkomplizieren könnte. Die Kurse von Staatsanleihen stiegen, da Anleger die relative Sicherheit von Staatsschulden suchten, was die Renditen über das gesamte Laufzeitenspektrum hinweg nach unten drückte.
Die Entspannung bei den Kreditkosten trat ein, nachdem Washington und Teheran die dritte Nacht in Folge ohne erneute Militärschläge verstreichen ließen, was die Hoffnung weckte, dass sich der jüngste Konflikt nicht weiter ausweiten wird. Obwohl die Schifffahrtsaktivitäten in den wichtigsten Energiekorridoren des Nahen Ostens weiterhin unter dem normalen Niveau liegen, werteten die Märkte die Pause der Feindseligkeiten als eine deutliche Verringerung des unmittelbaren geopolitischen Risikos.
Der Rückgang der Renditen spiegelte auch die Erwartung wider, dass schwächere Energiepreise dazu beitragen könnten, den Inflationsdruck in den kommenden Monaten zu begrenzen, auch wenn die Ungewissheit über globale Konflikte hoch bleibt.
Fokus richtet sich auf die Federal Reserve
Die Aufmerksamkeit verlagert sich nun auf die Sitzung des Federal Open Market Committee am Mittwoch, bei der allgemein erwartet wird, dass die Entscheidungsträger die Zinssätze unverändert lassen.
Mehrere wichtige Wirtschaftsveröffentlichungen im weiteren Verlauf dieser Woche könnten die Treasury-Märkte weiter beeinflussen. Die Anleger erhalten neue Daten zum Kern-Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE), zum US-Bruttoinlandsprodukt des zweiten Quartals und zu den Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter, was die Erwartungen für die Zinssätze bis zum Jahresende neu gestalten könnte.
Da die zweijährige Staatsanleihe besonders empfindlich auf geldpolitische Erwartungen reagiert, könnten Überraschungen bei der Inflation oder dem Wirtschaftswachstum die kurzfristigen Renditen schnell beeinflussen.
Märkte verlagern Fokus von Geopolitik auf Geldpolitik
Die jüngsten Bewegungen verdeutlichen, wie schnell sich der Fokus der Anleger von geopolitischen Entwicklungen auf makroökonomische Fundamentaldaten verschieben kann. Angesichts sinkender Ölpreise und fallender Anleiherenditen konzentrieren sich die Märkte zunehmend darauf, ob die kommenden Inflations- und Wachstumsdaten den vorsichtigen Kurs der Federal Reserve stützen werden.
Die Kombination aus niedrigeren Energiepreisen, nachlassenden geopolitischen Risiken und mehreren einflussreichen Wirtschaftsveröffentlichungen wird wahrscheinlich die Richtung der Treasury-Renditen und der breiteren Finanzmärkte in den kommenden Tagen bestimmen.
Wir berichteten auch über eine Rallye der US-Aktien-Futures bei sinkenden Ölpreisen.
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