US-Aktienfutures steigen, während die Ölpreise nachgeben
Die US-Aktienfutures kletterten am Montag deutlich, da nachlassende Spannungen zwischen den USA und dem Iran die Ölpreise nach unten drückten und die Anlegerstimmung nach Wochen geopolitischer Unsicherheit verbesserten. Die Märkte verlagern ihren Fokus nun auf eine entscheidende Woche mit Quartalszahlen der größten Technologieunternehmen und der jüngsten Zinssitzung der Federal Reserve.
Höhepunkte
- Dow-Futures legten um 1,01 % zu, S&P 500 um 0,98 % und Nasdaq 100 um 1,63 %.
- Die Ölpreise fielen, nachdem die USA und der Iran ihre Militäraktionen pausierten.
- Anleger warten nun auf wichtige Tech-Gewinne und die Fed-Sitzung.
- Prognosen zu KI-Ausgaben könnten die nächste Marktbewegung antreiben.
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Dow-Jones-Futures stiegen um 527 Punkte oder 1,01 % auf 52.651, während S&P 500-Futures um 0,98 % auf 7.520,75 zulegten und Nasdaq 100-Futures um 1,63 % auf 28.743,75 kletterten. Die Erholung folgte auf eine Pause der Militärschläge zwischen Washington und Teheran am Wochenende, was dazu beitrug, dass Rohöl der Sorte Brent unter 90 $ pro Barrel fiel und Sorgen über anhaltende Störungen der globalen Energieversorgung milderte, berichtete CNBC.
Sinkende Ölpreise verbessern die Marktstimmung
Der Rückgang der Rohölpreise sorgte für sofortige Entlastung an den Aktienmärkten nach Wochen der Volatilität, die durch den Konflikt im Nahen Osten angeheizt wurde. Niedrigere Energiekosten dämpften die Sorgen, dass erneuter Inflationsdruck den politischen Ausblick der Federal Reserve verkomplizieren und die Unternehmensgewinne belasten könnte.
Die Verbesserung der Risikobereitschaft weitete sich über die US-Futures hinaus aus. Europäische Aktien eröffneten höher, wobei der deutsche DAX, der französische CAC 40 und der Londoner FTSE 100 Gewinne verzeichneten. Auch die asiatischen Märkte schlossen weitgehend im Plus, angeführt von Zuwächsen beim südkoreanischen Kospi, dem japanischen Nikkei 225 und dem chinesischen CSI 300.
Trotz des verbesserten Tons bleiben die Anleger vorsichtig. Der Schiffsverkehr auf den wichtigsten Energierouten im Nahen Osten hat sich noch nicht vollständig normalisiert, während geopolitische Risiken nach Berichten über ukrainische Angriffe auf Handelsschiffe mit Verbindungen zum Iran im Kaspischen Meer fortbestehen.
Gewinnzahlen und die Fed rücken in den Mittelpunkt
Die Aufmerksamkeit verlagert sich schnell von der Geopolitik auf die Fundamentaldaten der Unternehmen. Diese Woche bringt Quartalsergebnisse von Apple, Microsoft, Amazon und Meta Platforms – Berichte, von denen erwartet wird, dass sie die Erwartungen für die Ausgaben im Bereich Künstliche Intelligenz prägen, nachdem die jüngsten Ergebnisse von Alphabet die Anleger enttäuscht hatten.
Chiphersteller und andere KI-bezogene Unternehmen reagieren weiterhin besonders empfindlich auf Anzeichen dafür, dass große Technologieunternehmen ihre Investitionen drosseln könnten. Die Märkte achten genau auf Kommentare zu Investitionsausgaben, Cloud-Infrastruktur und der Monetarisierung von KI.
Anleger bereiten sich zudem auf die Sitzung der Federal Reserve am Mittwoch vor. Während die meisten Ökonomen weiterhin davon ausgehen, dass die Entscheidungsträger die Zinsen in dieser Woche unverändert lassen, rechnen die Futures-Märkte weiterhin mit einer signifikanten Wahrscheinlichkeit für eine früher als erwartete Zinserhöhung, sollten die Inflationsrisiken erhöht bleiben.
Eine kritische Woche für die globalen Märkte
Die Kombination aus geopolitischen Entwicklungen, den Quartalszahlen der weltweit größten Technologieunternehmen und einer genau beobachteten Entscheidung der Federal Reserve in dieser Woche könnte die Marktrichtung für den Rest des Sommers bestimmen. Sinkende Ölpreise haben die unmittelbaren Inflationssorgen gemildert, doch die Anleger sehen sich weiterhin mit Unsicherheit über die Geldpolitik konfrontiert und der Frage, ob KI-bezogene Ausgaben weiterhin die hohen Aktienbewertungen stützen können.
Wie wir bereits berichteten, vergrößern Inflation und Ölpreise die Kluft über die Fed-Politik.
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