Der Tweet wurde vom Autor gelöscht.
Aber wir haben alles gespeichert 🙂.
In einer aktuellen Analyse beleuchtet Philipp Heimberger, Ökonom am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche, die Potenziale neuer EU-weiter Steuerquellen.
Heimberger argumentiert, dass EU-weite Steuern auf Vermögen, Krypto-Assets und Finanztransaktionen erhebliche zusätzliche Einnahmen generieren könnten, die von einzelnen Mitgliedstaaten allein nicht realisiert werden können. Die Ergebnisse einer jüngst veröffentlichten Studie zeigen, dass diese Maßnahmen dazu beitragen würden, die Eigenmittelbasis der Europäischen Union zu verbreitern und den Gemeinschaftshaushalt langfristig zu stabilisieren.
Die vorgeschlagenen Instrumente wie eine ''Finanztransaktionssteuer'' oder eine ''Vermögenssteuer auf europäischer Ebene'' werden als Schlüsseloptionen betrachtet, um die finanzielle Handlungsfähigkeit der EU nachhaltig zu stärken.
Heimberger hatte zuvor gewarnt, dass eine fiskalische Straffung und Ausgabenkürzungen die politische Instabilität in Europa verstärken könnten, wie seine Analyse zu fiskalischer Straffung und politischer Instabilität zeigt. In einer weiteren Studie präsentierte er Forschung zu öffentlichen Investitionen und Rüstungsausgaben und wies dabei auf Risiken durch Budgetkürzungen hin, wie im Artikel zu Investitionen und Rüstungsausgaben berichtet wurde. Seine aktuelle Analyse zur EU-Steuerpolitik fügt sich in diese Reihe forschungsgestützter Beiträge zu den finanzpolitischen Spielräumen in Europa.