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Die Europäische Zentralbank (EZB) beleuchtet die möglichen wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Nahen Osten.
Philipp Heimberger, Ökonom am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche, verweist auf die jüngsten Analysen der EZB zu den Auswirkungen der Krise. Im sogenannten ''adversen Szenario'' gehen die Experten von einer vorübergehenden Abschwächung des Wirtschaftswachstums mit einem zeitweisen Anstieg der Inflation aus, gefolgt von einer raschen Erholung. Im schwerwiegenden ''Severe-Szenario'' prognostiziert die EZB jedoch eine deutlich tiefere und langanhaltende Rezession sowie ''anhaltend hohe Inflation''. Die Unsicherheit bleibt angesichts der geopolitischen Lage groß.
Die aktuelle Lage unterstreicht, wie stark geopolitische Unsicherheiten die Preis- und Konjunkturprognosen beeinflussen. Während die EZB vielfältige Szenarien in den Blick nimmt, bleiben Entwicklungen wie das nach wie vor moderate Niveau europäischer Gaspreise im Vergleich zu 2022 ein stabilisierender Faktor für die Wirtschaft—ein Aspekt, den Philipp Heimberger bereits in seiner Analyse der europäischen Gaspreisentwicklung beleuchtet hat.