EUR/USD stagniert innerhalb der Range angesichts von Fed-Unsicherheit und Nahost-Spannungen

EUR/USD stagniert innerhalb der Range angesichts von Fed-Unsicherheit und Nahost-Spannungen
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​Der EUR/USD handelt weiterhin innerhalb einer klar definierten Konsolidierungsspanne, wobei sich das Paar nahe 1,1420 hält, nachdem es erneut gescheitert ist, einen Ausbruch über den im Chart sichtbaren Widerstandsbereich von 1,1470 zu halten. Die Preisbewegung bleibt zwischen etwa 1,1390 und 1,1470 gefangen, während die kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitte weiter abflachen, was das Fehlen eines starken Richtungstrends unterstreicht. 

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Auch der längerfristige gleitende Durchschnitt stabilisiert sich, was die Ansicht bestärkt, dass der Markt auf einen neuen Makro-Katalysator wartet, bevor er sich auf eine größere Bewegung festlegt.

Zentralbanken bleiben der Haupttreiber

Das makroökonomische Umfeld bleibt gemischt. Die Marktteilnehmer wägen weiterhin die Erwartungen an die Europäische Zentralbank gegen den Ausblick für die Federal Reserve ab. Während Anleger weitgehend damit rechnen, dass die EZB die Zinsen bei ihrer nächsten Sitzung unverändert lässt, wird erwartet, dass die Entscheidungsträger einen restriktiven Ton beibehalten und die Tür für einen weiteren Schritt im späteren Jahresverlauf offen halten, falls sich die Inflationsrisiken verschärfen. Gleichzeitig haben sich die jüngsten US-Inflationsdaten abgeschwächt, doch die widerstandsfähige Wirtschaftstätigkeit und steigende Treasury-Renditen stützen weiterhin den US-Dollar, was die Wahrscheinlichkeit einer aggressiven Lockerung durch die Fed in naher Zukunft verringert. Diese Kombination hat den EUR/USD in einer relativ engen Spanne gehalten.

Nahost-Konflikt hält Volatilität hoch

Geopolitische Entwicklungen bleiben eine wichtige Quelle der Unsicherheit für die Devisenmärkte. Eskalierende Spannungen unter Beteiligung des Irans und des breiteren Nahen Ostens haben die Ölpreise nach oben getrieben, was die Sorgen über erneuten Inflationsdruck verstärkt und die Nachfrage nach traditionellen sicheren Häfen, einschließlich des US-Dollars und Staatsanleihen, stützt. Höhere Energiepreise verkomplizieren zudem den politischen Ausblick für die EZB, da sie den Rückgang der Inflation in der Eurozone verlangsamen und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum belasten könnten.

Technischer Ausblick mahnt zur Geduld

Aus technischer Sicht respektiert der EUR/USD weiterhin den etablierten Konsolidierungskanal. Die erste Unterstützung liegt weiterhin bei 1,1390, während sich die wichtigste Widerstandszone nahe 1,1470 befindet. Nur ein überzeugender Ausbruch über den Widerstand würde den kurzfristigen Ausblick verbessern und die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Anstiegs in Richtung 1,1500 und 1,1540 erhöhen. Umgekehrt würde ein nachhaltiger Rutsch unter 1,1390 das bärische Momentum verstärken und das Paar für einen tieferen Rücksetzer in den Bereich von 1,1350 anfällig machen. Bis eine der beiden Grenzen fällt, wie ich bereits in EUR/USD hält sich über wichtiger Unterstützung, während geopolitische Risiken und Zentralbank-Ausblick Trader vorsichtig stimmen gewarnt habe, dürfte Range-Trading das dominierende Szenario bleiben.

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