EUR/USD hält sich über wichtiger Unterstützung, während geopolitische Risiken und der Zentralbank-Ausblick die Händler vorsichtig stimmen
Der EUR/USD konsolidiert sich weiterhin oberhalb der Marke von 1,1400, nachdem er sich von den jüngsten Tiefstständen erholt hat. Der Tageschart zeigt, dass die Käufer die Unterstützungszone bei 1,1390-1,1400 verteidigen. Dennoch bleibt das Paar unter seinen kurz-, mittel- und längerfristigen gleitenden Durchschnitten, was darauf hindeutet, dass sich das bullische Momentum noch nicht vollständig erholt hat.
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Ein nachhaltiger Ausbruch über die nahegelegene Widerstandszone ist weiterhin erforderlich, um den kurzfristigen technischen Ausblick zu verbessern, während ein Unterschreiten der Unterstützung erneut die Juni-Tiefs offenlegen könnte.
US-Iran-Konflikt hält Nachfrage nach sicheren Häfen hoch
Der militärische Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran bleibt einer der dominierenden Treiber für die globalen Finanzmärkte. Erneute Angriffe, höhere Rohölpreise und Sorgen über potenzielle Versorgungsunterbrechungen im Nahen Osten haben die Nachfrage nach dem US-Dollar als traditionellem sicheren Hafen erhöht. Steigende Energiepreise verkomplizieren zudem die Inflationsaussichten sowohl für die Federal Reserve als auch für die Europäische Zentralbank und dämpfen die Erwartungen an eine frühzeitige Wende hin zu einer lockeren Geldpolitik.
Märkte bewerten Fed- und EZB-Politikerwartungen neu
Jüngste US-Inflationsdaten zeigten eine weitere Abschwächung des Preisdrucks, doch der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, betonte, dass ein ermutigender Bericht nicht ausreiche, um den Sieg über die Inflation zu verkünden. Die Märkte erwarten weiterhin, dass die Entscheidungsträger vorsichtig bleiben, da höhere Ölpreise im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt drohen, die Inflation im weiteren Jahresverlauf wieder anzufachen. Gleichzeitig wird allgemein erwartet, dass die EZB die Zinssätze bei ihrer nächsten Sitzung nach der Anhebung auf 2,25 % im Juni unverändert lässt, obwohl die Verantwortlichen weiterhin einräumen, dass eine erneute Energieinflation zusätzliche Straffungen erforderlich machen könnte, falls der Preisdruck zunimmt.
Technischer Ausblick bleibt neutral
Aus technischer Sicht hat sich der EUR/USD stabilisiert, nachdem er die im Chart markierte Region um 1,1400 erfolgreich verteidigt hat. Das Paar handelt jedoch weiterhin unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten, während wiederholte Fehlschläge nahe des Widerstands darauf hindeuten, dass die Verkäufer bei Rallyes aktiv bleiben. Erst ein entscheidender Ausbruch über den aktuellen Widerstandsbereich nahe der Marke von 1,1480 würde den kurzfristigen Ausblick stärken. Bis dahin bleibt, wie in EUR/USD bleibt unter 1,1470 gefangen, da schwächere US-Inflation die Dollar-Nachfrage begrenzt beschrieben, ein Seitwärtshandel mit erhöhter Volatilität – getrieben durch geopolitische Schlagzeilen, US-Makrodaten und Zentralbankerwartungen – das wahrscheinlichste Szenario.
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