Microsoft stabilisiert sich nach Ausverkauf, da KI-Fundamentaldaten intakt bleiben

Microsoft stabilisiert sich nach Ausverkauf, da KI-Fundamentaldaten intakt bleiben
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​Die Microsoft-Aktien versuchen sich nach einer längeren Korrektur zu stabilisieren, unterstützt durch die robuste Nachfrage nach Infrastruktur für künstliche Intelligenz, auch wenn die allgemeine Marktstimmung fragil bleibt. Das Cloud-Geschäft des Unternehmens profitiert weiterhin von der starken KI-Adoption in Unternehmen, während das Management betont, dass eher Kapazitätsengpässe als die Nachfrage die primäre Einschränkung für das Azure-Wachstum bleiben. 

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Microsoft hat zudem kürzlich seine strategische Partnerschaft mit Mistral erweitert und damit seine Position im Bereich souveräner KI und regulierter Unternehmenseinsätze in ganz Europa gestärkt.

Trotz dieses strukturellen Rückenwinds bleiben die Anleger vorsichtig. Der starke Anstieg der Ausgaben für KI-Infrastruktur im gesamten Technologiesektor hat die Aufmerksamkeit des Marktes vom Umsatzwachstum auf Kapitaleffizienz und freien Cashflow gelenkt. Die Entscheidung von Alphabet, die Prognose für die Investitionsausgaben für 2026 deutlich anzuheben, hat die Sorge erneuert, dass Microsoft und andere Hyperscaler einer ähnlichen Prüfung durch Investoren ausgesetzt sein könnten, da die Anforderungen an KI-Investitionen weiter steigen.

Geopolitische Risiken und Fed-Erwartungen halten Volatilität hoch

Das makroökonomische Umfeld bleibt gemischt. Die Renditen von Staatsanleihen sind erhöht geblieben, da die Märkte die politischen Aussichten der Federal Reserve weiterhin neu bewerten, während höhere Energiepreise im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten die Inflationssorgen verstärkt haben. Diese Kombination hat die Technologiebewertungen im gesamten Sektor unter Druck gesetzt, obwohl Microsoft sich dank seiner diversifizierten Ertragsbasis und der wiederkehrenden Unternehmenseinnahmen im Allgemeinen besser behauptet hat als viele wachstumsstarke Konkurrenten.

Das Unternehmen geht zudem mit weiterhin hohen Erwartungen in die anstehende Berichtssaison. Die Anleger werden sich auf das Azure-Wachstum, die KI-Monetarisierung durch Copilot und Microsoft 365, die Ausweitung des Cloud-Auftragsbestands und die Frage konzentrieren, ob das Management seine Prognose für die Infrastrukturausgaben angesichts der anhaltend starken KI-Nachfrage in Unternehmen anpasst. Microsoft hatte zuvor seine Erwartung von rund 190 Milliarden US-Dollar an Investitionsausgaben für das Kalenderjahr 2026 bekräftigt und gleichzeitig sein Vertrauen in die langfristigen Renditen dieser Investitionen betont.

Technischer Ausblick deutet darauf hin, dass Käufer wichtige Unterstützung verteidigen

Das technische Bild hat sich nach der jüngsten Schwäche leicht verbessert. Wie im Chart zu sehen ist, hat sich Microsoft von der Unterstützungszone bei 380 $ erholt, nachdem die Aktie kurzzeitig unter die nahegelegenen gleitenden Durchschnitte gefallen war. Während die Aktie unter dem fallenden gleitenden 200-Perioden-Durchschnitt bleibt, verteidigen die Käufer weiterhin höhere Tiefststände, was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck nachgelassen hat.

Der unmittelbare Widerstand liegt im Bereich von 390-400 $, wo frühere Erholungen wiederholt ins Stocken gerieten. Eine nachhaltige Bewegung über diese Zone würde die Erholung stärken und den Bereich von 410-420 $ eröffnen. Die erste Unterstützung wird nun bei 380 $ gesehen, gefolgt von der stärkeren Zone bei 370-365 $. Wie ich bereits in Microsoft gibt vor den Quartalszahlen nach, da Debatte über KI-Ausgaben die Stimmung belastet angemerkt habe, bleibt der langfristige Ausblick für Microsoft dank der anhaltenden KI-Nachfrage in Unternehmen konstruktiv, und jede tiefere Korrektur könnte weiterhin langfristige Käufer anziehen, sobald die allgemeine Marktvolatilität nachlässt.

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