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Deutschland verzeichnet laut Philipp Heimberger, Ökonom am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche, einen der geringsten Zuwächse bei den realen Investitionen des Privatsektors innerhalb der Europäischen Union im Zeitraum von 2000 bis 2025.
Mit einem Wachstum von lediglich ''11,9 Prozent'' liegt Deutschland nur knapp vor Griechenland (−25,7 Prozent), Portugal (−1,1 Prozent) und Luxemburg (1,0 Prozent). Deutlich dynamischer entwickelten sich dagegen die privaten Investitionen in Ländern wie ''Rumänien mit 180,1 Prozent'', gefolgt von Bulgarien, Malta und Litauen. Heimberger weist darauf hin, dass dies auf strukturelle Schwächen des Standortes Deutschland sowie auf vergleichsweise geringe Investitionsanreize hindeute. Die Zahlen werfen Fragen zur Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit des deutschen Wirtschaftsstandortes auf.
Heimberger hat zuvor die Debatte um Italiens Output-Gap und deren Auswirkungen auf die EU-Fiskalregeln vor der Corona-Krise untersucht. In einer weiteren Analyse zeigte Heimberger, dass gezielte staatliche Ausgaben für benachteiligte Gruppen das Wirtschaftswachstum ankurbeln können. Beide Studien beleuchten Faktoren, die Investitionsdynamik und Wachstum in Europa beeinflussen.