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Die Palantir-Aktie konnte den Widerstand bei 188 $ nicht überwinden und korrigierte anschließend unter 180 $. Starke unternehmensspezifische Nachrichten konnten den Druck durch höhere Ölpreise und das allgemeine Risk-off-Umfeld bislang nicht ausgleichen.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Die US-Armee hat das TITAN-Programm von der Prototypenphase in die Produktion überführt und Palantir einen Auftrag im Wert von 127 Millionen US-Dollar erteilt. Das Unternehmen soll innerhalb der nächsten 18 Monate acht KI-gestützte Bodenaufklärungssysteme liefern: vier TITAN Advanced und vier TITAN Basic. Weitere neun Prototypen bleiben bei der Armee im Einsatz, während der nächste Produktionsauftrag für das Geschäftsjahr 2027 erwartet wird.
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Trotz dieser positiven Entwicklung fiel PLTR am 1. September um rund 3,5 %, verglichen mit einem Rückgang des Nasdaq von etwa 1 %. Höhere Ölpreise und steigende Renditen von US-Staatsanleihen belasteten erneut vor allem teure Wachstumsaktien und begrenzten die Marktreaktion auf den neuen Vertrag.

Das im vorherigen Analysebericht skizzierte bärische Szenario hat sich vollständig bewahrheitet. Die Aktie konnte den wichtigen Widerstand nahe 188 $ nicht überwinden und korrigierte auf knapp unter 180 $.
Weder das makroökonomische noch das geopolitische Umfeld hat sich wesentlich verbessert, sodass die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Rückgangs in den Bereich von 172,50–170 $ erhöht bleibt.
Die Marke von 170 $ ist nun entscheidend. Um die kurz- und mittelfristige bullische Struktur zu bewahren, müssen die Käufer diesen Bereich verteidigen und die Aktie darüber stabilisieren.
Ein anhaltender Rückgang unter 170 $ würde das technische Bild deutlich schwächen und die Voraussetzungen für eine tiefere Korrektur schaffen.
Makroökonomische Faktoren bleiben das größte Hindernis für weitere Kursgewinne bei Palantir. Brent wurde nahe 95,50 $ und WTI bei etwa 91 $ gehandelt, nachdem eine erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran die Sorgen um die Ölversorgung wiederbelebt hatte. Höhere Energiepreise verstärken die Inflationsrisiken, während steigende Renditen von US-Staatsanleihen bereits die Erwartungen an eine restriktivere Haltung der Fed untermauern.
Der nächste wichtige Impuls wird der US-Arbeitsmarktbericht vom 4. September sein. Stärker als erwartete Beschäftigungszahlen oder eine anhaltend niedrige Arbeitslosenquote könnten die Erwartungen an eine restriktive Zinspolitik weiter verstärken und den Druck auf hoch bewertete Wachstumsaktien erhöhen.