Intel-Aktie nähert sich 100 $, während SK Hynix eine US-Produktionspartnerschaft prüft
Intel erhält im vorbörslichen Handel erneut positiven Rückenwind, doch das wichtigste Marktereignis steht noch bevor. Die Fed-Entscheidung könnte den Ton des Handels später in der regulären Sitzung rasch verändern.
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SK Hynix bespricht eine mögliche Vereinbarung mit Intel, die erstmals eine Produktion des südkoreanischen Speicherchipherstellers in den USA ermöglichen könnte. Eine der erwogenen Optionen sieht vor, einen Teil von Intels derzeit im Bau befindlichem Komplex in Ohio zu mieten; eine andere würde die Gründung eines Joint Ventures mit Intel und großen Cloud-Unternehmen beinhalten. Eine endgültige Vereinbarung wurde noch nicht getroffen.
Für Intel könnte eine solche Partnerschaft die Auslastung des Standorts in Ohio erhöhen, an dem der Bau der ersten beiden Fabs zuvor bis 2030–2031 verschoben worden war.

Erholungsszenario rückt Ziel von 106,50 $ in den Fokus
Das zuvor beschriebene Erholungsszenario nimmt weiter Gestalt an. Die Intel-Aktie stieg bis auf 100,50 $, doch die Verkäufer gewannen im Handelsverlauf wieder die Kontrolle, und der Kurs schloss nahe der 50-Tage-SMA.
Im vorbörslichen Handel am 16. September notieren die Aktien nach Berichten über eine mögliche Partnerschaft mit SK Hynix wieder nahe 100 $. Damit bleibt das Ziel von 106,50 $ im Fokus.
Dennoch ist heute besondere Vorsicht geboten. Die Fed-Entscheidung und die anschließende Pressekonferenz könnten in der zweiten Hälfte der regulären Sitzung einen starken Anstieg der Volatilität auslösen.
Ein anhaltender Rückgang unter 96 $ würde das Basisszenario der Erholung ungültig machen.
Fed-Entscheidung erhöht Risiko starker Intraday-Schwankungen
Intels technische Ausgangslage dürfte heute nicht nur von unternehmensspezifischen Nachrichten abhängen, sondern auch von der Reaktion des Gesamtmarkts auf die Fed.
Das birgt später im Handelsverlauf das Potenzial für starke Bewegungen in beide Richtungen. Für kurzfristige Trader ist das Risiko falscher Ausbrüche und schneller Umkehrbewegungen rund um die Zinsentscheidung und die Pressekonferenz besonders hoch, weshalb in diesem Zeitraum besondere Vorsicht geboten ist.
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