Wirtschaft, Finanzen und Politik von Maurice Höfgen
Maurice Höfgen ist ein deutscher Ökonom, der für seine kritische Haltung gegenüber Kryptowährungen und der Geldpolitik bekannt ist. Geboren 1996, erwarb Höfgen 2019 einen Masterabschluss in Economics and Strategy in Emerging Markets an der Universität Maastricht sowie 2017 einen Bachelor in Handelsmanagement an der Europäischen Fachhochschule. Derzeit arbeitet er als finanzpolitischer Berater im Deutschen Bundestag und beteiligt sich regelmäßig an der öffentlichen Debatte durch Kolumnen, Interviews und Bücher. Seine akademischen Publikationen, vor allem zur Modern Monetary Theory (MMT), wurden über 130 Mal zitiert und weisen einen h-Index von 6 auf, was seine wachsende wissenschaftliche Anerkennung widerspiegelt.
Als Autor von drei Sachbüchern, darunter Mythos Geldknappheit und Teuer!, kritisiert Höfgen die Annahme, dass eine Ausweitung der Geldmenge automatisch Inflation verursache. Sein jüngstes Buch, erschienen 2023, analysiert strukturelle Ursachen der Inflation wie Krieg, Energiepreise und Lieferengpässe. Bitcoin bezeichnet er nicht als tauglichen Inflationsschutz, sondern als „digitales Gold, nur schlechter“ – aufgrund hoher Energiekosten, fehlenden inneren Werts und der Anfälligkeit für spekulative Zyklen. Zwar gesteht er Bitcoin eine mögliche Nützlichkeit in kollabierenden Währungssystemen zu, lehnt jedoch die Erzählung von seiner breiten Adaption ab.
Durch Interviews mit Medien wie BTC-Echo und politische Kommentare zu Maßnahmen der EZB prägt Höfgen eine datengestützte Gegenposition in ökonomischen Diskursen. Mit über 40.000 Followern auf X sowie Auftritten in großen deutschen Podcasts und YouTube-Diskussionsrunden wächst sein Einfluss besonders unter jüngeren Zielgruppen, die sich für makroökonomische Debatten interessieren.