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Der Ökonom Gabriel Felbermayr wird neues Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und folgt damit auf Ulrike Malmendier. Maurice Höfgen, Ökonom und Autor, weist darauf hin, dass Felbermayr ideologisch eher als verspäteter Ersatz für den früheren Wirtschaftsweisen Lars Feld einzuschätzen ist. ''Seine Positionen und sein beruflicher Werdegang'' zeigten eine wirtschaftsliberale Prägung. Zudem betont Höfgen, dass durch Felbermayrs Berufung nun eine ''rechte Mehrheit'' im Rat der Wirtschaftsweisen bestehe. Die Ernennung könnte damit eine Veränderung der ökonomischen Richtungsentscheidungen in Deutschland begünstigen.
Die aktuellen Entwicklungen im Sachverständigenrat spiegeln die andauernde Debatte über wirtschaftspolitische Ausrichtung in Deutschland wider – eine Diskussion, die Maurice Höfgen unlängst mit Prof. Heiner Flassbeck zu zentralen Wirtschaftsthemen wie Zinsen und Exportüberschüssen vertieft hat. Auch Fragen zur Gestaltung der Erbschaftsteuer im Kontext sozialer Gerechtigkeit bleiben vor diesem Hintergrund weiterhin von Bedeutung.