Die Nachfrage nach DRAM durch wachsende KI-Modelle treibt die Aktie von Applied Materials in einer volatilen Sitzung nach oben

Die Nachfrage nach DRAM durch wachsende KI-Modelle treibt die Aktie von Applied Materials in einer volatilen Sitzung nach oben
Applied Materials steigt heute um 14,97 %

Applied Materials erklärte, dass DRAM-Dichte und -Kapazität mit zunehmender Größe und Speicherintensität von KI-Modellen zu einer entscheidenden Priorität für die Halbleiterindustrie geworden sind.

Das Wichtigste

  • AMAT steht unter anhaltendem Verkaufsdruck, handelt unter den kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten, wird aber durch langfristige Aufwärtstrends gestützt.
  • Momentum-Indikatoren signalisieren überverkaufte Bedingungen und bärische Stimmung, während die Volatilität nach einem starken Anstieg in der letzten Sitzung erhöht bleibt.
  • AMAT dürfte sich diese Woche zwischen $475 und $525 konsolidieren; ein Rückgang ist wahrscheinlicher, sofern der Widerstand bei $540 nicht überwunden wird.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Dr. Sony Varghese, Managing Director of Technology Strategy in der Semiconductor Products Group, wird erläutern, wie das DRAM-Scaling angegangen wird. Das Unternehmen hat einen Link für weitere Informationen bereitgestellt.

Verkaufsdruck hält an, während der Kurs über langfristiger Unterstützung bleibt

AMAT notiert bei $501,77 und liegt damit unter dem SMA-20 ($558,85) und dem SMA-50 ($539,81), was auf kurzfristigen und mittelfristigen Verkaufsdruck hindeutet, während der Kurs deutlich über dem SMA-200 ($370,57) bleibt, was auf langfristige bullische Unterstützung hinweist. Der Ichimoku Kijun auf D1 bei $588,06 fungiert als unmittelbarer Widerstand. Die kurzfristige Unterstützung liegt beim EMA-100 ($476,52), die zentrale Unterstützung beim SMA-200 ($370,57); kurzfristiger Widerstand ist der SMA-50 ($539,81), während der Hauptwiderstand mit dem Ichimoku Kijun ($588,06) übereinstimmt.

Überverkaufte Bedingungen verschärfen sich, gemischte Impulse treffen auf kurzfristige Käufe

Momentum-Indikatoren auf D1 zeigen gemischte Signale: Der MACD bleibt klar im Verkaufsbereich, während der ADX einen neutralen Trend signalisiert. RSI (33,62), Stoch RSI (0,00) und CCI (-220,79) deuten auf überverkaufte Bedingungen hin und signalisieren eine starke Abwärtsbewegung. Der BBP auf D1 ist stark negativ und zeigt eine Dominanz der Verkäufer im Intraday-Handel. Auch der Awesome Oscillator bestätigt den vorherrschenden negativen Trend. AMAT schloss die letzte Woche bei $536,25 und liegt nun $34,48 bzw. 6,43% darunter, im mittleren Bereich zwischen $436,33 und $562,35. Die wöchentliche Volatilität beträgt 28,88%. Dies spiegelt einen stetigen Rückgang seit dem Hoch der Vorwoche wider, und in der heutigen Sitzung stieg der Kurs um 14,97%, was auf starkes Kaufinteresse hindeutet – allerdings innerhalb einer übergeordneten Korrekturstruktur.

Konsolidierung wahrscheinlich, da bullischer Ausbruch geringe Chancen hat

Für die kommende Woche wird eine Handelsspanne von $475 bis $525 erwartet, angepasst an realistische Bewegungen und verankert zwischen dem 52-Wochen-Tief von $154,47 und dem Hoch von $739,67. Die Wahrscheinlichkeit für einen Anstieg ist sehr gering (unter 20%), ein Kursrückgang ist wahrscheinlicher, basierend auf D1- und W1-Signalen: Nur der ADX-W1 gibt ein Kaufsignal, während RSI-W1 und MACD-W1 neutral oder bärisch sind. Das Basisszenario sieht eine Seitwärtskonsolidierung von AMAT zwischen $475 und $525 vor. Ein bullisches Szenario würde einen Ausbruch über $540 erfordern, mit Ziel $560. Umgekehrt ist bei einem Bruch der Unterstützung bei $475 ein Rückgang in Richtung $450 möglich, was mit weiterem Momentumverlust auf Wochenbasis und anhaltenden überverkauften D1-Signalen einhergeht.

Früher stellten Analysten fest, dass die Aktie trotz Rekordumsätzen und gestiegenem Hedgefonds-Interesse bei Applied Materials anhaltendem Verkaufsdruck ausgesetzt war und kurzfristig bis mittelfristig einen bärischen Ausblick behielt. In der aktuellen Marktlage sollten Anleger auf eine mögliche Trendwende oder weitere Abwärtsbewegungen achten, insbesondere auf die Reaktion des Unternehmens auf die Volatilität im Sektor.

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