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Laut CryptoQuant haben die meisten Anleger, die in den letzten zwei Jahren Bitcoin gekauft haben, derzeit einen Verlust erlitten. Analysten sagen, dass solche Perioden negativer Renditen oft die Grundlage für zukünftige Erholungen bilden, da der Verkaufsdruck allmählich nachlässt.
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CryptoQuant kam zu dieser Schlussfolgerung, nachdem es den realisierten Preis von Münzen analysiert hatte, die vor 18 bis 24 Monaten gekauft wurden, was darauf hindeutet, dass die Mehrheit der Bitcoin-Investoren jetzt unter Wasser steht.
Nach Angaben des Unternehmens treten starke Kurseinbrüche an den Finanzmärkten häufig nach Perioden auf, in denen die meisten Teilnehmer auf erheblichen Gewinnen sitzen. Gleichzeitig beginnen starke Erholungen in der Regel, wenn ein großer Teil der Anleger im Minus ist.
Analysten weisen darauf hin, dass bei einem Rückgang des Bitcoin-Kurses unter 60.000 US-Dollar fast alle Anleger - mit Ausnahme derjenigen, die den Bitcoin schon länger halten - in die Verlustzone geraten würden. In einem solchen Szenario könnte sich der Markt einem Punkt nähern, der historisch gesehen für aggressivere Käufe günstig ist.
Während CryptoQuant den Markt derzeit als schwierig und für die meisten neuen Käufer "im roten Bereich" beschreibt, hat das Unternehmen wiederholt betont, dass solche Phasen zu Wendepunkten werden können.
Im Oktober 2025 sagte CryptoQuant, dass der Bitcoin-Preis bei anhaltend starker Nachfrage bis Ende des Jahres auf 160.000 bis 200.000 Dollar steigen könnte. Das Unternehmen argumentierte, dass der Markt in das vierte Quartal mit Bedingungen eintritt, die zuvor große Erholungen ausgelöst hatten.
Im selben Monat bot CryptoQuant auch ein konservativeres Ziel an: 130.000 $ als das Niveau, bei dem kurzfristige Inhaber typischerweise beginnen, Gewinne mitzunehmen. Am Ende verfehlte der Markt diesen Wert leicht und drehte nach dem Erreichen von etwa 126.000 $ um und ging in einen Rückgang über.
Ein Markt ohne Panik
Trotz des anhaltenden Abschwungs stellt CryptoQuant fest, dass die kurzfristigen Bitcoin-Inhaber keinen Massenausverkauf inszenieren. Nach Angaben des Unternehmens reagiert diese Gruppe in der Regel zuerst auf Nachrichten und starke Preisschwankungen, aber es gibt derzeit keine Anzeichen für panische Gewinnmitnahmen oder erzwungene Verkäufe aufgrund von Verlusten.
Die Analysten halten dies für ein wichtiges Signal: Wenn die empfindlichsten Teilnehmer nicht verkaufen, könnte der Verkaufsdruck nachlassen. Wenn die "schwachen Hände" ihre Verkäufe beenden, beginnt sich der Markt in der Regel zu stabilisieren - und laut CryptoQuant scheint dies jetzt der Fall zu sein.
Bereits im Februar warnten die Analysten von CryptoQuant, dass Bitcoin auf 60.000 Dollar fallen könnte. Ihnen zufolge deuten die Blockchain-Daten auf einen sich vertiefenden Abschwung hin, der nun gravierender zu sein scheint als die Anfangsphase des Bärenmarktes von 2022.