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Das Liquid-Staking-Protokoll Volo, das auf der Sui-Blockchain basiert, wurde am Dienstag Opfer eines Sicherheitsverstoßes, der zum Verlust von etwa 3,5 Millionen Dollar an Vermögenswerten führte. Der Angriff zielte auf die Tresore des Protokolls, in denen sich WBTC, XAUm und USDC befinden.
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Volo gab den Vorfall schnell auf X bekannt und erklärte, dass es sofort die Sui Foundation und die Ökosystempartner informiert habe. Das Protokoll fror die betroffenen Tresore ein, um weiteren Schaden zu begrenzen, und schaffte es, weniger als 30 Minuten nach der ersten Bekanntgabe weitere 500.000 Dollar an missbräuchlich verwendeten Geldern einzufrieren.
In seiner Erklärung betonte Volo, dass die verbleibenden Tresore nicht anfällig für die gleiche Sicherheitslücke waren und weiterhin sicher sind. "Ungefähr 28 Millionen Dollar, die sich in anderen Tresoren von Volo befinden, sind sicher", sagte das Team. Das Protokoll versprach außerdem, die Verluste vollständig aufzufangen und nicht an die Nutzer weiterzugeben.
"Wir möchten klarstellen: Volo ist bereit, diese Verluste zu tragen. Wir werden alles tun, um sicherzustellen, dass sie nicht an unsere Nutzer weitergegeben werden", hieß es in der Erklärung.
In seinem letzten Update (Recovery Update #2) gab Volo eine weitere wichtige Entwicklung bekannt: Das Team hat den Versuch des Hackers, 19,6 WBTC abzuheben, erfolgreich abgefangen und blockiert. Diese Gelder befinden sich nicht mehr unter der Kontrolle des Hackers. Das Protokoll erklärte, dass es die Verluste vollständig auffangen und nicht an die Nutzer weitergeben wird.
Alle betroffenen Tresore werden eingefroren bleiben, bis eine vollständige Untersuchung und Wiederherstellung abgeschlossen ist. Das Protokoll hat bisher weder die spezifische Sicherheitslücke noch die Identität des Angreifers bekannt gegeben
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Alle betroffenen Tresore bleiben eingefroren, bis eine vollständige Untersuchung und Wiederherstellung abgeschlossen ist. Volo hat noch nicht bekannt gegeben, welche Sicherheitslücke ausgenutzt wurde und wer der Angreifer ist.
Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach dem 292-Millionen-Dollar-Hack der Kelp-DAO-Bridge auf LayerZero, den die Ermittler mit der nordkoreanischen Hackergruppe Lazarus in Verbindung brachten. Die rasche Abfolge dieser öffentlichkeitswirksamen Exploits hat einmal mehr die Sicherheitsbedenken im DeFi-Sektor deutlich gemacht.
Obwohl Volo schnell reagierte und die volle Verantwortung für die Verluste übernahm, könnte der Vorfall das Vertrauen der Nutzer in die Liquid Staking-Protokolle des Sui-Netzwerks beeinträchtigen. Der Vorfall trägt zur wachsenden Besorgnis über die Sicherheit von Smart Contracts auf Hochleistungs-Blockchains bei, auch wenn das Ökosystem weiter wächst.
Das Team sagte, dass es sich nun voll und ganz auf die technische Untersuchung und die Abhilfemaßnahmen konzentriert und versprach eine detaillierte Nachuntersuchung, sobald die Analyse abgeschlossen ist.
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