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Porsche beendet sein Web3-Projekt und PIONΞERS CIRCLE und schließt damit ein Experiment ab, das vor fast vier Jahren mit seiner 911-NFT-Kollektion begann. Der Automobilhersteller nannte keinen konkreten Grund für die Beendigung der Initiative, bestätigte jedoch, dass die digitalen Vermögenswerte selbst auf der Blockchain bleiben.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Die Entscheidung beendet das aktive Management der Community rund um die PORSCHΞ-911-Kollektion. Die Inhaber behalten ihre NFTs, und der PIONΞERS-Discord-Server wird zu einem schreibgeschützten Archiv. Auch der X-Account des Projekts wird keine aktiven Updates mehr erhalten.
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Porsche stieg im Januar 2023 mit einer auf seinem 911-Sportwagen basierenden Kollektion in den NFT -Markt ein. Das Unternehmen plante zunächst 7.500 digitale Sammlerstücke, die es den Eigentümern ermöglichen sollten, das Erscheinungsbild ihrer individuellen virtuellen Fahrzeuge über verschiedene Anpassungsoptionen zu beeinflussen. Porsche bezeichnete die Initiative damals als Beginn einer längerfristigen Web3-Strategie mit Schwerpunkt auf gemeinsamer Gestaltung und Beteiligung der Community.
Der Start konnte jedoch nicht die von Porsche erwartete Nachfrage erzeugen. Das Minting wurde eingestellt, bevor das geplante Angebot erreicht war, und das Unternehmen konzentrierte sich anschließend stärker auf den Aufbau einer Community rund um die bestehenden Inhaber. Aktuellen Berichten zufolge umfasst die endgültige Kollektion 2.363 NFTs.
PIONΞERS CIRCLE ging schließlich über digitale Sammlerstücke hinaus. Porsche organisierte sowohl Online-Diskussionen als auch reale Erlebnisse für NFT-Inhaber, darunter Veranstaltungen rund um seine Fahrzeuge und Rennstrecken.
Die Beendigung zieht eine wichtige Grenze zwischen dem Besitz der NFTs und Porsches Beteiligung an dem sie umgebenden Ökosystem. Bestehende Token werden weder eingezogen noch aus den Wallets ihrer Inhaber entfernt.
Was verschwindet, ist die aktive Markeninfrastruktur, die sie begleitete. Neue Gespräche in der Discord-Community des Projekts werden eingestellt, während die bestehenden Inhalte als Archiv zugänglich bleiben. Der eigene X-Account wird nicht mehr aktiv gepflegt.
Porsche hat keine Ersatzinitiative im Web3-Bereich angekündigt und keinen Zeitplan für eine Rückkehr in den Sektor vorgelegt.
Das Projekt wird zu einem Zeitpunkt eingestellt, an dem das Unternehmen versucht, Kosten zu senken, da die Nachfrage nach seinen Fahrzeugen nachlässt. Gleichzeitig wirft die Beendigung eine zentrale Frage rund um unternehmenseigene NFT-Projekte auf: ob Blockchain-Assets weiterbestehen können, nachdem das Unternehmen, das sie geschaffen hat, die Unterstützung des übergeordneten Projekts einstellt.
Für Porsche-Inhaber bleibt der Besitz der 911-NFTs erhalten, doch die organisierte Community und die markengeführten Aktivitäten, die der Kollektion über die Token selbst hinaus Nutzen verliehen, werden beendet. Die Entscheidung beendet damit die aktive Phase von Porsches erstem großen NFT-Experiment, ohne die daraus hervorgegangenen digitalen Vermögenswerte zu beseitigen.
Wir berichteten außerdem, dass die EZB drei Modelle zur Tokenisierung von Zentralbankgeld untersucht.