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World, das digitale Identitätsprojekt des OpenAI-CEO Sam Altman, hat eine Reihe von World-ID-Tools für Banken und Finanzinstitute eingeführt. Die Lösung dient dazu, die Identität von Nutzern zu verifizieren und vor Betrug mithilfe künstlicher Intelligenz zu schützen.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Das neue System wurde vom World-Mitgründer Alex Blania auf der Money20/20-Konferenz vorgestellt. Es handelt sich um das erste branchenspezifische Produkt des Projekts.
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Die Suite umfasst drei Tools: die World-ID-App, World ID for Zoom zur Verifizierung von Teilnehmern an Videoanrufen sowie World ID for Agents für Interaktionen mit KI-Agenten.
Die World-ID-App speichert digitale Nachweise, die die Identität eines Nutzers verifizieren. Mit diesen Nachweisen können Nutzer belegen, dass bestimmte Handlungen von einer realen Person und nicht von einem automatisierten Programm ausgeführt werden.
World ID for Zoom wurde entwickelt, um Teilnehmer an Videokonferenzen zu verifizieren und mögliche Identitätsvortäuschungen mittels Deepfakes zu erkennen. Nach begrenzten Tests, die im April begonnen hatten, ist die Funktion nun allgemein verfügbar.
World ID for Agents, auch als AgentKit bekannt, ermöglicht Nutzern, KI-Agenten zu autorisieren, Nachweise in ihrem Namen vorzulegen. Dies soll Interaktionen zwischen automatisierten Systemen und Plattformen von Drittanbietern vereinfachen.
Sandro Herbig, Präsident von Tools for Humanity, erklärte, dass die zunehmende Nutzung von KI den Bedarf von Unternehmen an zuverlässiger Identitätsverifizierung erhöhe. Seiner Ansicht nach soll World ID eine zusätzliche Vertrauensebene innerhalb der internen und externen Systeme von Finanzinstituten bieten.
OpenExchange, Bain Capital, VanEck Funds und Outtake wurden als Designpartner genannt. World nannte jedoch keine Bank, die das Produkt eingeführt hat, und machte keine Angaben zu dessen Preisgestaltung.
Das Unternehmen verwies zudem auf eine Deloitte-Prognose, wonach die Verluste durch KI-gestützten Betrug in den USA von 12,3 Mrd. $ im Jahr 2023 auf 40 Mrd. $ bis 2027 steigen könnten.
Laut World haben bereits mehr als 18 Mio. Menschen ihren Status als einzigartige Personen verifiziert. Das Projekt entwickelt neben Finanzdienstleistungen auch Tools zur Identitätsverifizierung, darunter die im September eingeführte World-Money-App für Stablecoin-Zahlungen.
Im März stellte World zudem eine Testversion von AgentKit vor, die das x402-Zahlungsprotokoll von Coinbase unterstützt. Das Protokoll ermöglicht KI-Agenten, kleine Kryptowährungszahlungen für digitale Dienstleistungen zu leisten.
Die Entwicklung dieser Tools erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Aktivität autonomer Programme. Über das x402-Protokoll wurden bereits mehr als 138 Mio. Transaktionen abgewickelt, darunter Mikrozahlungen für Daten, Rechenressourcen und den Zugang zu KI-Modellen.
Unklar bleibt jedoch, welcher Anteil dieser Transaktionen eine nachhaltige kommerzielle Nachfrage widerspiegelt. Die Ausweitung von Machine-to-Machine-Zahlungen erhöht zudem die Bedeutung von Tools, die menschliche Aktivitäten von automatisierten Systemen unterscheiden können.
Zuvor berichteten wir, dass Block Unterstützung für das Bitcoin Lightning Network hinzugefügt hat zum x402-Protokoll. Die Integration soll die Zahlungsmöglichkeiten zwischen KI-Agenten erweitern.