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Uniswap Labs hat einen Mechanismus gestartet, der Liquidität von Drittplattformen auf Ethereum, Base und Robinhood Chain bündelt. Das Update ermöglicht Nutzern, bessere Kurse für den Tausch von Kryptowährungen zu finden. Die dabei anfallenden Gebühren fließen zudem in UNI-Token-Burns.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Die neue Funktion Aggregator Hooks ist über die Uniswap-Web-App und die Programmierschnittstelle (API) verfügbar. Zum Start wird Liquidität von Fluid, Curve und PancakeSwap unterstützt.
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Die Entwickler planen, die Liste der unterstützten Blockchains zu erweitern. Ein ähnlicher Mechanismus wurde erstmals im März 2026 auf Tempo eingeführt, dem Zahlungsnetzwerk von Stripe und Paradigm.
Aggregator Hooks nutzt Funktionen von Uniswap v4, mit denen sich Liquiditätspools um benutzerdefinierte Funktionen erweitern lassen. Dank des Updates kann das Protokoll bei der Ermittlung der effizientesten Swap-Route auch Angebote anderer dezentraler Börsen berücksichtigen.
Jede externe Liquiditätsquelle wird so integriert, dass das System sie wie einen gewöhnlichen Uniswap -Pool behandelt. Anschließend vergleicht der Algorithmus die verfügbaren Kurse und führt den Swap in einer einzigen Transaktion aus.
Beim Handel über die Web-App wird Liquidität von Drittanbietern automatisch einbezogen. Entwickler externer Dienste können die Funktion auch über die API nutzen.
Die Initiative wurde im November 2025 als Teil des UNIfication-Vorschlags vorgestellt. Damals legte das Team Pläne vor, die vierte Version des Protokolls zu einem Aggregator auszubauen, der Liquidität von mehreren Handelsplattformen bündelt.
Uniswap Labs zufolge hat das kumulierte Handelsvolumen des Protokolls 4,5 Bio. $ überschritten. Trotz der umfangreichen Liquidität im eigenen Ökosystem befinden sich einige Mittel weiterhin auf konkurrierenden Plattformen.
Für Swaps über externe Liquiditätsquellen fallen Uniswap-Protokollgebühren an. Ein Teil der Einnahmen fließt in den UNI-Burn-Mechanismus und verringert so das zirkulierende Token-Angebot.
Durch den Ausbau seiner Swap-Routing-Funktionen kann das Protokoll auch Gebühren aus Transaktionen mit Liquidität auf konkurrierenden Plattformen einnehmen. Die Entwickler haben keine konkreten Prognosen zu den zusätzlichen Einnahmen vorgelegt.
Unterdessen wächst der Markt für regulierte UNI-Derivate weiter. Im Oktober 2026 nahm die CME Group den Handel mit Uniswap- und Bitcoin-Cash-Futures auf und ergänzte ihr Angebot an Krypto-Derivaten damit um zwei Assets.
Mit den neuen Instrumenten können Marktteilnehmer an der Kursentwicklung der jeweiligen Token partizipieren, ohne diese direkt zu kaufen. Der Handel findet innerhalb der regulierten Infrastruktur der CME statt.
Zuvor berichteten wir, dass Uniswap nach Äußerungen des Projektgründers Hayden Adams zur wachsenden Anerkennung des DeFi-Sektors weiter positive Dynamik zeigte. Seine Aussagen lenkten die Aufmerksamkeit des Marktes auf die Aussichten für DeFi.