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Der deutsche Staat hat mit dem Erwerb eines 40-prozentigen Anteils am Rüstungsunternehmen KNDS ein deutliches Signal in der Industriepolitik gesetzt.
Henning Rosenbusch, Journalist und Analyst, interpretiert das Engagement als eine ''kleine Zeitenwende'', die erhebliche finanzielle Auswirkungen für Deutschland habe. Die Investition wird laut Rosenbusch Milliarden kosten, markiert aber zugleich eine strategische Neuausrichtung der Bundesrepublik im Verteidigungssektor. Beobachter werten diesen Schritt als Teil der Bestrebungen, die heimische Rüstungsindustrie zu stärken und unabhängiger von internationalen Akteuren zu agieren.
Rosenbusch hat sich zuvor mit den Folgen staatlicher Maßnahmen für die Wirtschaft beschäftigt. In einer Analyse beleuchtete er die Auswirkungen staatlicher Anreize auf Unternehmen während der Energiekrise. Er berichtete außerdem über die erstmalige Aufnahme von EU-Gemeinschaftsschulden zur Krisenbewältigung ab 2020.