Das Forex Trading startet hier
DE /de/interesting-articles/retail-crypto-trading-study/
AR Arabic
AZ Azerbaijan
CS Czech
DA Danish
DE Deutsche
EL Greek
EN English
ES Spanish
ET Estonian
FI Finnish
FR French
HE Hebrew
HI Hindi
HU Hungarian
HY Armenian
IND Indonesian
IT Italian
JA Japan
KK Kazakh
KM Khmer
KO Korean
MS Melayu
NB Norwegian
NL Dutch
PL Polish
PT Portuguese
RO Romanian
... Русский
SQ Albanian
SV Swedish
TG Tajik
TH Thai
TL Tagalog
TR Turkish
UA Ukrainian
UR Urdu
UZ Uzbek
VI Vietnamese
ZH Chinese

Wie Privatanleger tatsächlich mit Krypto handeln: Forschung 2026

Anmerkung der Redaktion: Obwohl wir uns an strenge redaktionelle Integrität halten, kann dieser Beitrag Hinweise auf Produkte unserer Partner enthalten. Hier ist eine Erklärung, wie wir Geld verdienen. Keine der Daten und Informationen auf dieser Webseite stellt eine Anlageberatung im Sinne unseres Haftungsausschlusses dar.

Privatanleger im Kryptohandel schneiden oft schlechter ab, weil sie reaktiv handeln und ein schwaches Risikomanagement haben. Laut TU-Forschung steigen 64 % nach Kursanstiegen ein, 58 % verlassen sich auf soziale Medien und 63 % nutzen keinen Stop-Loss. Fast die Hälfte (49 %) verkauft bei Marktrückgängen, was das Muster bestätigt, teuer zu kaufen und billig zu verkaufen.

Warum schneiden die meisten privaten Krypto-Händler schlechter ab – selbst in einem Markt, der einige der höchsten Renditen der modernen Finanzgeschichte erzielt hat?

Die meisten Privatanleger glauben, einer Strategie zu folgen. Tatsächlich ist ihr Verhalten jedoch oft reaktiv: Sie steigen nach Preissprüngen ein, verlassen sich auf die Marktstimmung und reduzieren ihr Engagement, wenn sich der Markt gegen sie wendet. Das Problem ist nicht nur die Volatilität. Es ist die Diskrepanz zwischen der Art und Weise, wie Händler glauben, Entscheidungen zu treffen, und ihrem tatsächlichen Verhalten unter Druck.

Bei Traders Union haben wir uns vorgenommen, diese Lücke anhand von realen Daten zu untersuchen. Für diese Studie im Jahr 2026 befragten wir 1.200 aktive Retail-Krypto-Trader in Nordamerika, Europa und Asien mithilfe der CAWI-Methode (95% Konfidenzniveau, ±2,8% Fehlermarge). Wir verglichen diese Ergebnisse mit institutionellen Studien von BIS, JPMorgan und Coinbase Institutional, um herauszufinden, wo das Verhalten von Privatanlegern regelmäßig versagt und was Trader daraus lernen können.

How Retail Traders Trade Crypto – Research

Erkenntnisse

Basierend auf der kombinierten Analyse von Umfragedaten und institutioneller Forschung haben unsere Analysten die folgenden wichtigsten Schlussfolgerungen identifiziert:

  • Privatanleger folgen überwiegend dem Preismomentum, anstatt es vorherzusehen.
  • Sozialer Einfluss ist der Hauptfaktor für Handelsentscheidungen und überwiegt analytische Methoden.
  • Risikomanagement-Praktiken bleiben unzureichend, da die Mehrheit der Trader ohne Stop-Loss-Schutz agiert.
  • Das Verhalten von Privatanlegern ist stark prozyklisch, wobei viele Händler während Kursanstiegen einsteigen und bei Abschwüngen aussteigen.
  • Eine deutliche Lücke besteht zwischen der wahrgenommenen Strategie und dem tatsächlichen Verhalten, insbesondere unter volatilen Marktbedingungen.
  • Institutionelle Teilnehmer konzentrieren sich zunehmend auf strukturierte Positionierung und Risikomanagement, während Privatanleger weiterhin überwiegend spekulativ agieren.

Risikohinweis: Die Märkte für Kryptowährungen sind sehr volatil, mit starken Kursschwankungen und regulatorischen Unsicherheiten. Studien zeigen, dass 75–90 % der Trader Verluste machen. Investieren Sie nur Geld, über das Sie frei verfügen können, und lassen Sie sich von einem erfahrenen Finanzexperten beraten.

In offenen Quellen verfügbare Meinungen

Die Analyse von institutionellen, on-chain- und Marktdaten zeigt ein konsistentes Muster im Verhalten von privaten Kryptoanlegern, auch wenn die Interpretationen bei den wichtigsten Forschungsanbietern variieren.

Laut dem Bank for International Settlements (BIS), Working Paper Nr. 1049 – „Crypto trading and Bitcoin prices“ ist die Beteiligung von Privatanlegern an Kryptomärkten weitgehend preisgetrieben. Der Bericht stellt fest, dass steigende Bitcoin-Preise von dem Einstieg neuer Nutzer gefolgt werden, was darauf hindeutet, dass die meisten Privatanleger erst nach Aufwärtsbewegungen in den Markt eintreten und nicht davor. Dieses reaktive Verhalten hat messbare Folgen: Dieselbe Studie schätzt, dass 73–81 % der Privatanleger wahrscheinlich Verluste erlitten haben, was auf einen strukturellen Nachteil beim Timing hinweist.

Diese Dynamik wird in Zeiten von Marktstress noch deutlicher. Das BIS Bulletin Nr. 69 – „Crypto shocks and retail losseszeigt, dass während bedeutender Ereignisse wie dem Terra/Luna-Zusammenbruch und der FTX-Insolvenz große Investoren verkauften, während Privatanleger kauften, was die Schlussfolgerung untermauert, dass Privatkapital dazu neigt, zu ungünstigen Zeitpunkten in den Markt einzusteigen.

Ein ähnliches Muster zeigt sich in den Daten des institutionellen Bankwesens. Laut dem JPMorgan Institute Bericht – „Crypto investor waves since 2017 steht die Handelsaktivität von Privatanlegern in engem Zusammenhang mit den Bitcoin-Preiszylken. Der Bericht hebt hervor, dass die Anlegerbeteiligung in Phasen starken Preiswachstums und erhöhter Volatilität zunimmt, was darauf hindeutet, dass Privatanleger eher auf Marktdynamik reagieren, als sie vorauszusehen.

Plattformbezogene Daten liefern zusätzlichen Kontext. Erkenntnisse von Coinbase Institutional – Research & Insights zeigen, dass sich die institutionelle Aktivität zunehmend auf das Risikomanagement und strukturierte Positionierung konzentriert, während der Handel von Privatanlegern weiterhin auf Phasen hoher Volatilität beschränkt ist und stark von Stimmung und Preistrends beeinflusst wird.

Wichtigste Erkenntnisse

Über alle wichtigen Quellen hinweg – BIS, JPMorgan und Coinbase Institutional – ergibt sich ein einheitliches Fazit:

  • Privatanleger neigen dazu, spät einzusteigen und dem Preismomentum zu folgen;

  • ihre Entscheidungen sind größtenteils reaktiv und stimmungsgetrieben;

  • sie kaufen häufig während Kursanstiegen und schneiden in Abschwungphasen unterdurchschnittlich ab.

Gleichzeitig verhalten sich erfahrenere und institutionelle Teilnehmer wie folgt:

  • früher im Zyklus positionieren;

  • strukturierte Strategien anwenden;

  • und Volatilität als Chance statt als Auslöser nutzen.

Theoretischer Teil der Forschung

Aus theoretischer Sicht wird das Handelsverhalten von Privatanlegern an Kryptomärkten durch drei Schlüsselfaktoren geprägt:

  • Verhaltensverzerrungen. Die Angst, etwas zu verpassen (FOMO), Verlustaversion und der Rückschaufehler beeinflussen die Entscheidungsfindung stark.

  • Informationsasymmetrie. Privatanleger verlassen sich oft auf vereinfachte oder verzögerte Informationen, einschließlich Signale aus sozialen Medien und Meinungen von Influencern.

  • Marktstruktur. Im Gegensatz zu traditionellen Märkten ist der Kryptomarkt rund um die Uhr geöffnet, was emotionales Handeln verstärkt und strukturierte Entscheidungsfindung erschwert.

Akademische Studien (SSRN, NBER) bestätigen, dass Privatanleger dazu neigen:

  • nach Preisanstiegen kaufen;

  • während Abschwüngen verkaufen;

  • und in volatilen Phasen übermäßig handeln.

Ergebnisse der Forschung (Umfragedaten)

Um zu beurteilen, ob die weithin dokumentierten Verhaltensmuster in Kryptowährungsmärkten sich auch in realen Handelsaktivitäten widerspiegeln, haben wir 2026 eine eigene quantitative Studie unter Privatanlegern durchgeführt.

Die Untersuchung basierte auf einer strukturierten Online-Umfrage unter Verwendung der CAWI (Computer-Assisted Web Interviewing)-Methode, die eine standardisierte Datenerhebung über eine vielfältige Gruppe von Marktteilnehmern ermöglichte.

  • Stichprobengröße: 1.200 private Krypto-Händler.

  • Geografie: weltweit (einschließlich Nordamerika, Europa und Asien).

  • Erfahrungsniveau: Anfänger bis fortgeschrittene Händler mit mindestens sechs Monaten Markterfahrung.

  • Konfidenzniveau: 95%.

  • Fehlermarge: ±2,8%.

Die Teilnehmer wurden auf Grundlage ihrer aktiven Beteiligung am Handel mit Kryptowährungen ausgewählt, um sicherzustellen, dass die Antworten tatsächliche Entscheidungsprozesse widerspiegeln und nicht nur theoretische Annahmen.

Einstiegsverhalten

Um besser zu verstehen, wie Privatanleger in den Markt einsteigen, untersuchte die Umfrage den Zeitpunkt der Positionsöffnungen im Verhältnis zu den Kursbewegungen.

Die Ergebnisse zeigen eine ausgeprägte Tendenz zu reaktivem Handelsverhalten, bei dem Entscheidungen eher durch die jüngste Kursentwicklung als durch vorausschauende Analysen bestimmt werden.

  • Kauf nach Preisanstieg: 64%.

  • Den Dip kaufen: 23%.

  • Zufälliger Einstieg: 13%.

Retail Entry Behavior in Crypto Markets

Erkenntnis: Die Mehrheit der Trader steigt nach einem Preisanstieg in Positionen ein, was eine starke Tendenz zum späten Einstieg und eine verringerte Fähigkeit, den vollständigen Trend zu erfassen, bestätigt.

Handelstreiber

Um herauszufinden, was die Handelsentscheidungen tatsächlich beeinflusst, untersuchte die Umfrage die Hauptfaktoren, auf die sich Privatanleger beim Eingehen oder Verwalten von Positionen stützen.

Die Daten zeigen eine deutliche Dominanz externer und stimmungsgetriebener Einflüsse gegenüber strukturierten analytischen Ansätzen. Die Mehrheit der Trader verlässt sich auf leicht zugängliche Signale wie Inhalte aus sozialen Medien und Meinungen Dritter, anstatt auf eigene Recherchen oder strukturierte Rahmenwerke.

Umfrageaufteilung nach Anzahl der Befragten
HandelstreiberAnteilAnzahl der Händler (von 1.200)
Soziale Medien58%696
Technische Analyse21%252
Fundamentalanalyse14%168
Handelssignale7%84

Erkenntnis: Die Verteilung verdeutlicht ein erhebliches Ungleichgewicht in der Herangehensweise von Privatanlegern an Entscheidungsprozesse.

  • Die Mehrheit (696 Trader) verlässt sich auf soziale Medien, wodurch das Handelsverhalten stark von Stimmung, Trends und von Influencern geprägten Narrativen abhängt.

  • Nur 252 Trader nutzen technische Analyse, was auf eine begrenzte Verbreitung strukturierter, chartbasierter Strategien hindeutet.

  • Noch weniger (168 Trader) verlassen sich auf fundamentale Analyse, die typischerweise mit langfristigeren und fundierteren Entscheidungen verbunden ist.

  • Eine kleine Gruppe (84 Trader) setzt auf externe Signale, oft ohne das zugrunde liegende Konzept vollständig zu verstehen.

Aus verhaltenspsychologischer Sicht spiegelt dieses Muster eine Informationsasymmetrie und Herdenverhalten wider, bei dem Händler leicht zugängliche Informationen gegenüber einer unabhängigen Analyse bevorzugen.

Risikomanagement

Um zu beurteilen, wie Privatanleger das Abwärtsrisiko steuern, untersuchte die Umfrage die Nutzung eines der grundlegendsten Instrumente zur Risikokontrolle – der Stop-Loss-Order.

Die Ergebnisse zeigen eine erhebliche Lücke zwischen grundlegenden Prinzipien des Risikomanagements und dem tatsächlichen Handelsverhalten. Trotz des weit verbreiteten Bewusstseins für Stop-Loss-Mechanismen wenden die meisten Händler diese in der Praxis nicht an.

  • Stop-Loss verwenden: 37%.

  • Kein Stop-Loss: 63%.

Risk Management Practices Among Retail Crypto Traders

Erkenntnis: Die Ergebnisse verdeutlichen eine entscheidende Schwäche in der Disziplin des Einzelhandels-Tradings.

  • Die Mehrheit (756 Trader) agiert ohne vordefinierte Ausstiegsniveaus und setzt ihr Kapital dadurch unkontrollierten Verlusten bei ungünstigen Marktbewegungen aus.

  • Nur 444 Trader nutzen konsequent Stop-Loss-Orders, was darauf hinweist, dass ein strukturiertes Risikomanagement noch nicht weit verbreitet ist.

Aus verhaltenspsychologischer Sicht ist dieses Muster eng mit Verlustaversion und emotionalen Verzerrungen verbunden:

  • Trader vermeiden es, Stop-Losses zu setzen, um Verluste nicht zu realisieren;

  • dies führt jedoch oft zu größeren Rücksetzern und verzögerten Entscheidungen;

  • insbesondere in hochvolatilen Kryptomärkten.

Das Fehlen der Nutzung von Stop-Loss-Orders verstärkt zudem die Auswirkungen anderer im Rahmen der Studie identifizierter Verhaltensweisen, darunter Momentum-Handel und kurzfristiges Trading, was einen kumulativen Effekt auf die Gesamtperformance erzeugt.

Handelsstil

Um zu verstehen, wie Privatanleger den Markt im Laufe der Zeit angehen, untersuchte die Umfrage den bevorzugten Handelszeitraum.

Die Analyse bestätigt eine deutliche Tendenz zu kurzfristigen Strategien, wobei die Mehrheit der Teilnehmer den Schwerpunkt auf schnelle Handelsausführung statt auf langfristige Positionierung legt.

  • Kurzfristiger Handel: 61%.

  • Langfristige Investitionen: 39%.

Investment objectives

Erkenntnis: Privatanleger bevorzugen überwiegend kurzfristige Spekulationen gegenüber langfristigen Positionierungen, was ihre Anfälligkeit für Volatilität und emotionale Entscheidungen erhöht.

Die Dominanz spiegelt mehrere strukturelle und verhaltensbezogene Faktoren wider:

  • Höhere Anfälligkeit für Störfaktoren. Kurzfristige Trader reagieren empfindlicher auf Marktschwankungen und Intraday-Volatilität.

  • Erhöhter emotionaler Druck. Häufige Entscheidungen verstärken die Auswirkungen von Angst und Gier.

  • Geringere Beständigkeit. Kurzfristige Strategien führen oft zu Überhandel und instabiler Performance.

Gleichzeitig verfolgen in der Stichprobe nur 468 Trader einen langfristigen Ansatz, der typischerweise mit Folgendem verbunden ist:

  • bessere Ausrichtung an fundamentalen Trends;

  • reduzierte Transaktionskosten;

  • und stabilere Performance über die Zeit.

Dieses Ungleichgewicht deutet darauf hin, dass Privatanleger unmittelbare Chancen gegenüber einer strategischen Positionierung bevorzugen, was langfristig zu einer schlechteren Performance führen kann.

Verhalten während Marktrückgängen

Um zu verstehen, wie Privatanleger auf ungünstige Marktbedingungen reagieren, untersuchte die Umfrage das Verhalten während Phasen fallender Kurse.

Die Ergebnisse zeigen einen überwiegend defensiven und reaktiven Ansatz, wobei die meisten Händler den Kapitalerhalt gegenüber einer strategischen Positionierung priorisieren.

  • Verkaufen bei Rückgang: 49%.

  • Position halten: 34%.

  • Den Rücksetzer kaufen: 17%.

How retail traders react during market declines

Erkenntnis: Fast die Hälfte der Privatanleger schließt Positionen während Abschwüngen, was auf ein starkes verlustvermeidendes Verhalten hinweist und prozyklische Handelsmuster verstärkt.

Die Verteilung hebt eine zentrale strukturelle Schwäche im Verhalten von Privatanlegern hervor:

  • Eine große Gruppe (588 Trader) reagiert auf Rückgänge, indem sie Positionen schließt und dabei häufig Verluste realisiert.

  • Ein bedeutender Anteil (408 Trader) entscheidet sich zu halten, was eher Unentschlossenheit als Strategie widerspiegeln kann.

  • Nur eine Minderheit (204 Trader) kauft aktiv den Dip, ein Verhalten, das typischerweise mit erfahreneren oder systematischeren Investoren assoziiert wird.

Aus der Sicht der Verhaltensökonomie entspricht dies dem Konzept der Verlustaversion, bei dem Händler:

  • bevorzugen es, Verluste zu vermeiden, statt Gewinne zu maximieren;

  • reagieren emotional auf negative Kursbewegungen;

  • und geben Positionen unter Druck auf.

Dieses Verhalten verstärkt ein klassisches prozyklisches Muster:

  • Markteintritt während Wachstumsphasen (wie in Diagramm 1 gezeigt);

  • und Ausstieg während Abschwüngen – oft zu ungünstigen Preisen.

Infolgedessen wird die Entscheidungsfindung von Natur aus reaktiv. Händler reagieren auf sichtbare Impulse, während besser informierte Teilnehmer sich bereits früher positionieren – bevor Kursbewegungen offensichtlich werden.

Die Einbeziehung der Kapitalflussanalyse kann diese Lücke teilweise schließen. Die Überwachung großer Transaktionen, von Ein- und Auszahlungen an Börsen sowie der allgemeinen on-chain-Aktivität liefert zusätzlichen Kontext darüber, wie sich wichtige Marktteilnehmer in verschiedenen Phasen des Zyklus verhalten. Tools wie MTracer, die diese Art von Daten aggregieren und visualisieren, zeigen, wie das Verfolgen von „Whale“-Aktivitäten dabei helfen kann, Akkumulation oder Distribution zu erkennen, bevor sich dies im Preis widerspiegelt.

Gleichzeitig hängt der Zugang zu solchen Daten und die allgemeinen Handelsbedingungen weitgehend von der Börse ab, die ein Trader nutzt. Ausführungsqualität, Liquidität, verfügbare Tools und Analysefunktionen können erheblichen Einfluss darauf haben, wie effektiv Trader Marktsignale interpretieren und Risiken steuern.

Die folgende Tabelle hebt mehrere große Krypto-Börsen und deren wichtigste Merkmale hervor, die für Privatanleger relevant sind.

Beste Krypto-Börsen
Kraken Coinbase Crypto.com Cryptohopper Ledger Wallet

Demo-Konto

Nein Nein Nein Nein Nein

Unterstützte Münzen

278 249 250 1000 1817

Min. Einzahlung, $

10 10 1 Nein Nein

Spot-Leverage

1:5 1:3 1:3 Nein Nein

Spot Maker Gebühr, %

0.25 0.5 0.25 0 0

Spot Taker Gebühr, %

0.4 0.5 0.5 0 0

TU Gesamtpunktzahl

8.48 8.15 8.48 7.52 4.92

Konto eröffnen

Zum Broker
Ihr Kapital in Gefahr.
Zum Broker
Ihr Kapital in Gefahr.
Zum Broker
Ihr Kapital in Gefahr.
Zum Broker
Ihr Kapital in Gefahr.
Zum Broker
Ihr Kapital in Gefahr.

Einfache Methoden, um effektiver zu handeln

Um die in dieser Untersuchung hervorgehobenen typischen Fehler zu vermeiden, sollten Händler sich auf einige praktische Grundsätze konzentrieren:

  • Eintrittsregeln im Voraus festlegen — Vermeiden Sie es, aufgrund jüngster Preissprünge oder Emotionen in Trades einzusteigen.

  • Stop-Loss konsequent verwenden — Legen Sie Ihr Risiko fest, bevor Sie eine Position eröffnen, nicht danach.

  • Abhängigkeit von sozialen Medien reduzieren — Stimmung kann Kontext bieten, sollte aber keine Analyse ersetzen.

  • Qualität vor Quantität stellen — Weniger Trades mit klaren Setups erzielen in der Regel bessere Ergebnisse.

  • Über den reinen Kursverlauf hinausblicken — Das Verständnis von Marktstruktur und Kapitalflüssen verbessert das Timing.

Krypto Nachrichten

Konsistenz im Handel entsteht durch Prozesse, nicht durch Vorhersagen

Andrej Mastykin Leiter der Unternehmensbewertungen und -rezensionen

Nach meiner Erfahrung bei der Analyse des Verhaltens von Privatanlegern besteht das größte Problem nicht im Zugang zu Werkzeugen, sondern im Fehlen einer strukturierten Entscheidungsfindung. Viele Händler glauben, einer Strategie zu folgen, doch wenn man ihre tatsächlichen Trades analysiert, sind die Muster eindeutig reaktiv. Einstiege werden häufig von jüngsten Kursbewegungen oder externem Lärm angetrieben, statt von vordefinierten Kriterien.

Was beständigere Trader auszeichnet, sind nicht unbedingt bessere Vorhersagen, sondern ein besserer Prozess. Dazu gehört das Festlegen von Ein- und Ausstiegsregeln, das Risikomanagement pro Trade und das Vermeiden impulsiver Entscheidungen aufgrund kurzfristiger Marktstimmung. Besonders an den Kryptomärkten, wo die Volatilität hoch und der Informationsfluss konstant ist, wird Disziplin zum entscheidenden Vorteil.

Fazit

Die Forschung zeigt eindeutig: Die meisten Privatanleger im Kryptomarkt handeln reaktiv, steigen zu spät ein und verlassen sich auf soziale Medien anstatt auf strukturierte Analysen oder konsequentes Risikomanagement. Besonders gravierend ist die weitverbreitete Missachtung von Stop-Loss-Orders – ein grundlegender Fehler, der Verluste verstärkt. Während professionelle Marktteilnehmer systematisch und proaktiv agieren, agieren Privatanleger oft impulsiv und verstärken damit ihre Anfälligkeit für Volatilität und emotionale Fehlentscheidungen. Wer im Kryptohandel beständiger Erfolg haben will, braucht klare Regeln, Disziplin und sollte externe Stimmung nur als Zusatzinformation betrachten. Letztlich zeigt sich: Im Kryptomarkt gewinnen nicht die Schnellsten, sondern die Strukturiertesten.

Häufig gestellte Fragen

Welche Rolle spielen soziale Medien beim Handelsverhalten von Privatanlegern im Kryptomarkt 2026?

Laut der Studie verlassen sich 58 % der Privatanleger primär auf Informationen und Meinungen aus sozialen Medien, wenn sie Handelsentscheidungen treffen. Diese starke Abhängigkeit von stimmungsgetriebenen externen Quellen fördert ein impulsives und weniger strukturiertes Handelsverhalten.

Inwiefern unterscheiden sich kurzfristige von langfristigen Strategien beim Krypto-Handel für Privatanleger?

Kurzfristige Strategien dominieren deutlich: 61 % der befragten Privatanleger wählen kurzfristigen Handel, was sie anfälliger für Volatilität und emotionale Entscheidungen macht. Nur 39 % verfolgen langfristige Ansätze, die typischerweise mit einer stabileren Wertentwicklung und geringeren Transaktionskosten verbunden sind.

Wie nutzen Privatanleger im Jahr 2026 Risikomanagement-Tools wie Stop-Loss-Orders im Krypto-Handel?

Nur 37 % der Privatanleger setzen konsequent Stop-Loss-Orders ein. Damit verzichtet die Mehrheit auf diesen elementaren Risikoschutz und setzt ihr Kapital bei Marktschwankungen einem erhöhten Verlustrisiko aus. Das weist auf eine Schwäche im disziplinierten Umgang mit Risiko hin.

Was passiert typischerweise mit dem Verhalten von Privatanlegern während Marktrückgängen im Kryptomarkt?

49 % der Privatanleger verkaufen aus Angst bei fallenden Kursen, während 34 % ihre Positionen halten und nur 17 % aktiv nachkaufen. Dieses Verhalten verstärkt das Muster, in Aufschwüngen teuer zu kaufen und in Abschwüngen günstig zu verkaufen, was die langfristige Rendite mindern kann.

Top-Empfehlungen und Einblicke der Redakteure

Team, das an diesem Artikel gearbeitet hat

Anastasiia Chabaniuk
Redakteur für Bildungsinhalte

Anastasiia hat 17 Jahre Erfahrung im Bereich Finanzen und Content-Marketing. Sie glaubt, dass Informationsunterstützung und Expertenmeinungen für den Erfolg neuer Investoren und Trader von großer Bedeutung sind.