LiteFinance: Prop-Trading schafft ein Gleichgewicht zwischen Chancen und Risiken

LiteFinance: Prop-Trading schafft ein Gleichgewicht zwischen Chancen und Risiken
LiteFinance hebt Prop-Firmen hervor

LiteFinance hat einen ausführlichen Leitfaden veröffentlicht, in dem der Eigenhandel erläutert wird, ein Modell, das es Händlern ermöglicht, an den Finanzmärkten zu verdienen, ohne ihr eigenes Kapital zu riskieren. Das Unternehmen hebt den Eigenhandel als eine Lösung für erfahrene Händler hervor, die zwar über Erfahrung und eine solide Strategie verfügen, denen aber das nötige Kapital fehlt, um in großem Umfang zu handeln.

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Proprietäre Handelsunternehmen sind weltweit an den Börsen tätig und stellen ausgewählten Händlern ihr eigenes Kapital zur Verfügung. Im Gegenzug werden die Händler an den Gewinnen beteiligt, wobei sie sich strikt an vordefinierte Risikomanagementregeln halten müssen. Nach Angaben von LiteFinance erfreut sich diese Struktur zunehmender Beliebtheit, da sie die Einstiegshürde für den professionellen Handel senkt und gleichzeitig den Großteil des finanziellen Risikos auf das Unternehmen überträgt.

Wie der Eigenhandel in der Praxis funktioniert

LiteFinance erklärt, dass Prop-Trading-Unternehmen ihr Einkommen in erster Linie aus Markttransaktionen und nicht aus traditionellen Maklereinnahmen wie Spreads oder Provisionen erzielen. Die Händler erhalten entweder Zugang zu den Konten der Firma oder ihre Konten werden direkt von der Firma finanziert. In der Anfangsphase müssen die Händler strenge Beschränkungen in Bezug auf Leverage, Drawdowns, Auswahl von Vermögenswerten und Positionsgröße einhalten, oft unter der Aufsicht von Risikomanagern oder erfahrenen Händlern.

Die Gewinnbeteiligungsregelungen sind unterschiedlich, aber in der Anfangsphase erhalten die Händler in der Regel nicht mehr als 20 Prozent der Gewinne. Im Laufe der Zeit und je nach Leistung und Compliance kann dieser Anteil auf bis zu 90 Prozent ansteigen. Die Unternehmen können auch Auszahlungen verzögern oder Gewinne vorübergehend einfrieren, um potenzielle künftige Verluste auszugleichen, was den in der Branche üblichen konservativen Risikoansatz widerspiegelt.

LiteFinance warnt auch davor, dass der Eigenhandel trotz seiner Attraktivität auch seine Tücken hat. Einige Unternehmen stellen übermäßig strenge Bedingungen, während unethische Anbieter möglicherweise Anmeldegebühren erheben, kostenpflichtige Schulungen verlangen oder Versicherungseinlagen von Händlern fordern. Daher ist eine sorgfältige Prüfung vor dem Abschluss einer Vereinbarung unerlässlich.

Eigenhandel im Vergleich zu Hedgefonds und Investmentbanken

Im Leitfaden wird der Eigenhandel mit Hedgefonds und Investmentbanken verglichen. Hedge-Fonds handeln mit gepooltem Anlegerkapital und werden in der Regel von internen Fachleuten verwaltet, wobei häufig weniger Beschränkungen für Strategien und Instrumente gelten. Investmentbanken hingegen agieren in erster Linie als Vermittler und Berater und nicht als direkte Marktteilnehmer.

LiteFinance verweist auch auf regulatorische Erwägungen, insbesondere auf die 2010 in den Vereinigten Staaten eingeführte Volcker-Regel. Die Regel verbietet es den Banken, ihr eigenes Kapital für spekulative Geschäfte zu verwenden. Diese Maßnahme soll systemische Risiken, wie sie während der Finanzkrise 2007-2008 auftraten, verhindern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass LiteFinance den Eigenhandel als einen gangbaren Weg für erfahrene Händler sieht, die einen Marktzugang ohne persönliches finanzielles Risiko suchen. Das Unternehmen betont jedoch, dass das Modell nicht für Anfänger geeignet ist und eine sorgfältige Auswahl seriöser Unternehmen erfordert.

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