Equilor Trader Rückblick: Broker hebt MNB-Hochzinspolitik als Haupttreiber der Forint-Stärke hervor

Equilor Trader Rückblick: Broker hebt MNB-Hochzinspolitik als Haupttreiber der Forint-Stärke hervor
Equilor warnt, dass die Abwertung kein nachhaltiger Weg für Ungarns Wachstum ist

Die jüngste Marktanalyse von Equilor Trader hebt die bemerkenswerte Performance des ungarischen Forint (HUF) in diesem Jahr hervor, der sich als eine der Währungen der Schwellenländer mit der besten Performance erwiesen hat.

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Nach Jahren der stetigen Abwertung ist die Trendwende des Forint auf stabilisierende Wirtschaftsdaten und eine entscheidende Änderung der Kommunikationsstrategie der Magyar Nemzeti Bank (MNB) zurückzuführen. Trotz der weltweiten Volatilität hat der Forint an Wert gewonnen, da die Anleger positiv auf die Zusage der Zentralbank reagieren, die Zinsen weiter zu erhöhen. Equilor stellt fest, dass Fremdwährungsinvestitionen einst von der Abschwächung des Forint profitierten, 2024 jedoch inländische Vermögenswerte begünstigt werden, da sich die monetären Bedingungen stabilisieren.

Wirtschaftlicher Hintergrund: Nachlassende Inflation und steigende Importe

Die Inflation, die zwischen 2022 und 2023 im zweistelligen Bereich lag, ist nun näher an das Toleranzband der MNB herangerückt, was zum Teil auf Preisobergrenzen zurückzuführen ist, die rund 1,5 Prozentpunkte zur Inflationskontrolle beitragen. Equilor weist darauf hin, dass Ungarns Importquote - etwa 70 % des BIP - bedeutet, dass Wechselkursschwankungen die Inflation direkt über die Importpreise beeinflussen.

Ein stärkerer Forint könnte daher dazu beitragen, den Preisdruck zu dämpfen. Das schwache Wachstum in der Eurozone stellt jedoch weiterhin eine Herausforderung für das Exportwachstum dar, und die Inlandsnachfrage hat sich im Vergleich zu 2022 abgeschwächt. Die Analyse unterstreicht, dass sich die Außenhandelsbilanz zwar verbessert hat, die ungarische Wirtschaft aber weiterhin empfindlich auf globale und regionale Verschiebungen reagiert.

Ausblick: Wettbewerbsfähigkeit, Zinssätze und Nachhaltigkeit

Equilor zufolge hat sich die Außenfinanzierungskapazität Ungarns, die die Leistungs- und Kapitalbilanz zusammenfasst, gegenüber den Tiefstständen nach der Pandemie verbessert, bleibt aber ein wichtiger Indikator für die Anfälligkeit. Das Maklerunternehmen betont, dass eine Währungsabwertung das Wachstum im gegenwärtigen Umfeld nicht nachhaltig ankurbeln kann, da die fiskalische Lockerung und die Kreditausweitung potenzielle Handelsvorteile aufheben.

Stattdessen muss die langfristige Wettbewerbsfähigkeit durch Produktivität und Innovation und nicht durch Wechselkursanpassungen erreicht werden. Da die MNB anhaltend hohe Zinssätze bevorzugt, um die Inflation zu unterdrücken, erscheinen die Aussichten für den Forint stabil bis leicht optimistisch. Equilor kommt zu dem Schluss, dass eine konsequente Strukturpolitik - und nicht die Abwertung - Ungarns wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit in Zukunft bestimmen wird.

Kürzlich schrieben wir, dass es beim Handel an den Finanzmärkten oft darauf ankommt, subtile Preismuster zu erkennen, bevor die Dynamik umschlägt. In ihrer jüngsten Analyse hebt die Aron-Gruppe die Hammer- und Inverted-Hammer-Kerzenformationen als entscheidende Signale zur Erkennung potenzieller Marktumkehrungen hervor.

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