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Die U.S. Commodity Futures Trading Commission hat einen umstrittenen Vorschlag zur Regelung ereignisbasierter Kontrakte formell verworfen und damit eine deutliche Abkehr von den während der Biden-Regierung eingeführten Beschränkungen vollzogen. Dies ist ein deutlicher Schritt weg von den Beschränkungen, die während der Regierung Biden eingeführt wurden. Der Schritt signalisiert eine erneute Anstrengung der Derivateregulierungsbehörde, die Aufsicht über Märkte, die auf Vorhersagen beruhen, angesichts des wachsenden politischen und wirtschaftlichen Drucks neu zu kalibrieren.
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Die Entscheidung beseitigt die Ungewissheit, die die an Wahlen und Sportergebnisse gebundenen Märkte überschattet hatte, und öffnet gleichzeitig die Tür zu einem neuen Regelsetzungsprozess, der darauf abzielt, ein Gleichgewicht zwischen Innovation und gesetzlichen Beschränkungen herzustellen.
Die CFTC teilte mit, dass sie ihren Regelungsvorschlag vom 10. Juni 2024 zu "Event Contracts" zurückgezogen hat und bestätigte, dass sie nicht beabsichtigt, endgültige Regeln im Rahmen dieses Vorschlags zu erlassen. Die Behörde hat auch den CFTC Staff Letter 25-36, eine Empfehlung vom September 2025, die sich mit sportbezogenen Eventkontrakten befasste, zurückgezogen.
"Die heutigen Maßnahmen spiegeln das Engagement der CFTC für legale Innovationen auf unseren Märkten wider", sagte der CFTC-Vorsitzende Michael S. Selig. "Der Vorschlag für Event-Kontrakte 2024 spiegelte den Ausbruch der vorherigen Regierung in die Leistungsregulierung mit einem völligen Verbot politischer Kontrakte vor den Präsidentschaftswahlen 2024 wider."
Der zurückgezogene Vorschlag war von Marktteilnehmern kritisiert worden, die argumentierten, dass er über das gesetzliche Mandat der CFTC hinausgehe, indem er bestimmte Kontrakte aufgrund ihres Gegenstandes und nicht aufgrund von Marktintegritätsrisiken verbiete. Mit dem Verzicht auf die Initiative signalisiert die Kommission eine Abkehr von diesem Ansatz.
Der Vorsitzende Selig sagte, die Kommission werde eine neue Regelung anstreben, die auf dem Commodity Exchange Act beruht und mit der Absicht des Kongresses übereinstimmt. "Die Kommission zieht diesen Vorschlag zurück und wird ein neues Regelwerk vorantreiben, das auf einer rationalen und kohärenten Auslegung des Commodity Exchange Act beruht und verantwortungsvolle Innovationen auf unseren Derivatemärkten fördert", sagte er.
Die Empfehlung der Mitarbeiter zu Verträgen über Sportereignisse wurde ebenfalls zurückgezogen, nachdem die Aufsichtsbehörden eingeräumt hatten, dass sie unbeabsichtigte Folgen hatte. "Obwohl sie dazu gedacht war, Überlegungen zu Rechtsstreitigkeiten hervorzuheben, hat die Empfehlung unbeabsichtigt Verwirrung und Unsicherheit für unsere Marktteilnehmer geschaffen", sagte Selig.
In einer separaten Erklärung charakterisierte Selig den aufgegebenen Rahmen noch unverblümter: "Das Regelwerk der Biden-Ära für Prognosemärkte war ein Ausrutscher in die Leistungsregulierung mit einem völligen Verbot von politischen Verträgen vor der Präsidentschaftswahl 2024."
Mit den Rücknahmen werden zwei wichtige regulatorische Hindernisse beseitigt, die Plattformen, die Verträge in Verbindung mit Wahlen, Sport und anderen realen Ereignissen anbieten, behindert haben. Marktteilnehmer haben argumentiert, dass solche Kontrakte legitime Absicherungs- und Preisfindungsfunktionen erfüllen, wenn sie ordnungsgemäß überwacht werden.
Die CFTC teilte mit, dass die nächste Phase des Regelwerks durch weitere Gespräche mit Mitarbeitern und Interessenvertretern geprägt sein wird, obwohl noch kein Zeitplan bekannt gegeben wurde. Das Ergebnis wird darüber entscheiden, inwieweit die US-Märkte ihr Angebot in einem Sektor erweitern können, der zusammen mit Krypto- und Fintech-Innovationen schnell gewachsen ist.
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