Die SEC hat ihre Klage gegen TRON-Gründer Justin Sun fallen gelassen und eine Einigung über 10 Millionen Dollar erzielt.

Die SEC hat ihre Klage gegen TRON-Gründer Justin Sun fallen gelassen und eine Einigung über 10 Millionen Dollar erzielt.
Justin Sun hat den Fall mit der SEC wegen des Verkaufs von TRX-Token beigelegt

Der TRON-Gründer Justin Sun hat sich mit der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC auf einen Vergleich geeinigt und stimmt der Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 10 Millionen US-Dollar in einem Fall zu, der mit dem Verkauf von nicht registrierten Token zusammenhängt.

Höhepunkte

  • TRON-Gründer Justin Sun legt SEC-Fall mit 10 Millionen Dollar Strafe bei.
  • SEC lässt Klagen gegen Sun, Tron Foundation und BitTorrent Foundation fallen.
  • Die Klage bezog sich auf nicht registrierte Token-Verkäufe und TRX-Wash-Trading.

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Eine Entscheidung, die beide Seiten zufriedenstellt

Die SEC hat ein mehrjähriges Verfahren gegen Sun abgeschlossen, in dem es um Betrugsvorwürfe und Verstöße gegen die US-Wertpapiergesetze ging. In einem Schreiben, das am Donnerstag bei einem Bundesgericht in Manhattan eingereicht wurde, teilte die Aufsichtsbehörde mit, dass sie ihre Klagen gegen Sun und die mit ihm verbundenen Unternehmen - Tron Foundation und BitTorrent Foundation - zurückziehen werde.

Im Rahmen des Vergleichs wird eines von Suns Unternehmen, Rainberry, eine Strafe von 10 Millionen Dollar zahlen.

Die SEC hatte die Klage ursprünglich im März 2023 eingereicht. Damals beschuldigte die Aufsichtsbehörde Sun und seine Unternehmen, nicht registrierte Wertpapiere über die Token TRON (TRX) und BitTorrent (BTT) angeboten und verkauft zu haben. In der Beschwerde wurde außerdem behauptet, dass Sun am sogenannten "Wash-Trading" von TRX beteiligt war, d. h. an Transaktionen, die einen irreführenden Eindruck von der Marktaktivität und der Nachfrage vermittelt haben könnten.

Der Vergleich lässt Fragen offen

Die Einigung von Sun mit der SEC ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die US-Regulierungsbehörde langwierige Fälle gegen Kryptounternehmen gelöst hat, ohne sie vor Gericht zu verhandeln. In den letzten Jahren hat sich die SEC zunehmend für solche Vereinbarungen entschieden, die es ihr ermöglichen, Geldstrafen zu verhängen und angebliche Verstöße zu dokumentieren, ohne rechtliche Präzedenzfälle zu schaffen, die die zukünftigen Durchsetzungsmaßnahmen der Behörde einschränken könnten.

Gleichzeitig erscheint die Strafe von 10 Millionen US-Dollar im Vergleich zu anderen SEC-Fällen in der Kryptoindustrie relativ bescheiden. In Streitfällen, an denen große Krypto-Plattformen und Token-Emittenten beteiligt waren, hat die Aufsichtsbehörde zuvor Vergleiche in Höhe von Hunderten von Millionen Dollar erzielt. Dies könnte darauf hindeuten, dass der Fall gegen Sun einen begrenzteren Umfang hatte oder dass beide Seiten eine schnellere Lösung bevorzugten, um einen langwierigen Rechtsstreit zu vermeiden.

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