Die Korrelation zwischen Bitcoin und dem Dollar fällt auf den niedrigsten Stand seit 2022
Bitcoin und der U.S.-Dollar haben kürzlich eine nahezu perfekt inverse Beziehung gezeigt – ein Maß an negativer Korrelation, das es seit fast vier Jahren nicht mehr gegeben hat. Die 30-Tage-Korrelation zwischen Bitcoin und dem U.S. Dollar Index (DXY) ist auf -0,90 gefallen, den niedrigsten Wert seit 2022.
Höhepunkte
- Die 30-Tage-Korrelation zwischen Bitcoin und dem U.S. Dollar Index erreichte -0,90, den niedrigsten Wert seit 2022.
- Rund 81 % der jüngsten kurzfristigen Kursbewegungen von Bitcoin stehen im Zusammenhang mit Schwankungen des DXY.
- Der Aufwärtstrend von Bitcoin ist nach dem Überschreiten von $79.000 angesichts eines stärkeren Dollars ins Stocken geraten.
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Rekord-Inverse-Korrelation
Laut CoinDesk lassen sich etwa 81 % der kurzfristigen Kursbewegungen von Bitcoin im vergangenen Monat statistisch durch Veränderungen im Dollar-Index erklären. Während der Dollar an Stärke gewann, stagnierte die Rallye von Bitcoin, nachdem am Mittwoch ein Stand von über $79.000 erreicht wurde.
Der DXY erholte sich von einem Tiefstand von 97,63 am 17. April auf 98,75, gestützt durch geopolitische Risiken, höhere Ölpreise aufgrund von Spannungen in der Straße von Hormus und erneute Inflationssorgen. Dieser makroökonomische Druck lastet auf Risikoanlagen, einschließlich Bitcoin.
Vorsichtige Anlegerstimmung
Trotz anhaltender Zuflüsse in U.S.-Spot-Bitcoin ETFs bleiben Großanleger vorsichtig. Anthony Scaramucci von SkyBridge Capital deutete an, dass eine bedeutendere Erholung von Bitcoin möglicherweise erst später im Jahr eintritt. Ethereum hinkt Bitcoin bei wichtigen technischen Indikatoren weiterhin hinterher.
Analysten weisen darauf hin, dass die 24/7-Handelsstruktur von Bitcoin, insbesondere die Kursbewegungen an Wochenenden, wenn der DXY nicht aktiv gehandelt wird, ebenfalls die Entwicklung gegenüber dem Dollar beeinflussen kann.
Bedeutung für den Markt
Diese extreme inverse Beziehung unterstreicht die zunehmende Sensitivität von Bitcoin gegenüber makroökonomischen Faktoren und der Stärke des US dollar. Solange der Dollar durch geopolitische und Inflationsrisiken gestützt wird, dürfte das Aufwärtspotenzial für Bitcoin begrenzt bleiben.
Anleger sollten sich bewusst sein, dass kurzfristige Bewegungen bei Bitcoin voraussichtlich weiterhin stark von Entwicklungen im breiteren Währungs- und makroökonomischen Umfeld beeinflusst werden.
Früher wurde berichtet, dass BTC und ETH unter Druck stehen im Vorfeld bedeutender Optionenverfälle.
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