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Ein Hacker nutzte eine veraltete Implementierung des Renegade-V1-Protokolls auf Arbitrum aus und entwendete dabei etwa 209.000 US-Dollar in Form von 27 verschiedenen Token. Einige Stunden später gab der Angreifer etwa 190.000 US-Dollar – rund 90 % der gestohlenen Gelder – zurück, nachdem das Team einen öffentlichen Aufruf in der Blockchain veröffentlicht hatte.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Der Angriff zielte auf einen anfälligen Dark Pool in der veralteten V1-Implementierung von Arbitrum ab. Der Hacker nutzte eine bösartige Logik in einer fehlerhaften Funktion, um die Vermögenswerte zu entwenden. Nach einer On-Chain-Nachricht des Renegade-Teams, in der dem Angreifer 10 % als „White-Hat“-Belohnung im Austausch für die Rückgabe von 90 % angeboten wurden, wurde der Großteil der Gelder an die Wallet des Projekts zurücküberwiesen.
Renegade bestätigte, dass die Sicherheitslücke nur die alte V1-Version auf Arbitrum betraf. Alle anderen Deployments – einschließlich V1 auf Base und beide V2-Versionen – sind weiterhin sicher. Das Team hat die anfällige Infrastruktur außer Betrieb genommen, und es besteht kein fortbestehendes Risiko für die Gelder der Nutzer.
Alle betroffenen Nutzer werden voraussichtlich eine vollständige Entschädigung erhalten. Das Blockchain-Sicherheitsunternehmen Blockaid und andere Forscher verfolgten den Vorfall und stellten fest, dass der Hacker nach dem direkten Appell des Teams schnell handelte.
Zu den zurückgegebenen Vermögenswerten gehörten erhebliche Beträge an USDC, Wrapped Bitcoin und Wrapped Ether.
Der Vorfall bei Renegade V1 ist ein relativ seltenes Beispiel in der dezentralen Finanzwelt, bei dem ein erheblicher Teil der gestohlenen Gelder freiwillig zurückgegeben wurde. Er zeigt, dass direkte Kommunikation mit Angreifern manchmal zu positiven Ergebnissen führen kann, selbst in anonymen Blockchain-Umgebungen.
Der Vorfall erinnert zudem an die anhaltenden Risiken, die mit der Nutzung veralteter Smart Contracts verbunden sind, sowie an die Bedeutung einer rechtzeitigen Ablösung alter Protokollversionen.
Wir haben bereits zuvor darauf hingewiesen, dass die Krypto-Branche im April über 600 Millionen US-Dollar durch Hackerangriffe verloren hat.