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Uniswap und Spark haben FX Layer vorgestellt, ein einheitliches Liquiditätsnetzwerk, das für den Stablecoin-Markt entwickelt wurde. Die Initiative zielt darauf ab, Swaps zwischen Stablecoins verschiedener Anbieter zu vereinfachen und gleichzeitig die Infrastruktur für die Ankunft hunderter neuer Emittenten vorzubereiten.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Im Rahmen des Starts wird Spark etwa 150 Millionen US-Dollar an Liquidität zu Uniswap v4 migrieren. Der anfängliche Liquiditätspool wird USDS, USDT und PYUSD umfassen, wobei erwartet wird, dass sich im Laufe der Zeit weitere Stablecoin-Emittenten anschließen werden.
Laut Sam MacPherson, CEO von Spark, wird die nächste Phase des Stablecoin-Marktes nicht durch die Einführung weiterer digitaler Dollars definiert, sondern durch den Aufbau einer Infrastruktur, die in der Lage ist, hunderte von Emittenten innerhalb eines einzigen Ökosystems zu verbinden.
Die Entwickler erwarten, dass ungenutzte Liquidität Renditen generiert, bis sie für Handelsaktivitäten eingesetzt wird, während Swaps zwischen verschiedenen Stablecoins schneller und kapitaleffizienter werden sollen.
Das Unternehmen argumentiert, dass diese Infrastrukturschicht und nicht die Stablecoins selbst zum nächsten großen Wettbewerbsfeld in der gesamten Branche werden wird.
Im Laufe der Zeit soll FX Layer nicht nur Krypto-Protokolle, sondern auch Banken, Zahlungsanbieter und Fintech-Unternehmen verbinden, die die Ausgabe eigener digitaler Währungen vorbereiten.
Laut Citigroup könnte der Stablecoin-Markt von heute rund 300 Milliarden US-Dollar auf 4 Billionen US-Dollar bis 2030 expandieren. Die Entwickler glauben, dass ein einheitliches Liquiditätsnetzwerk dazu beitragen wird, eine Marktfragmentierung zu verhindern, wenn neue Emittenten auftauchen.
Gleichzeitig debattiert die Branche weiterhin über die breiteren Auswirkungen von Stablecoins auf das traditionelle Bankensystem.
Ryne Saxe, CEO von Eco, argumentiert, dass sich die Sorgen über eine großflächige Abwanderung von Einlagen von Regionalbanken in Stablecoins bisher nicht bewahrheitet haben. Seiner Ansicht nach werden digitale Dollars eher Teil einer modernisierten Zahlungsinfrastruktur als eine direkte Bedrohung für Banken.
Zuvor schloss sich Chainlink dem Projekt Pangea an, einer Initiative von 47 Banken in Europa und Südkorea, um eine Infrastruktur für nahezu sofortige grenzüberschreitende Stablecoin-Abrechnungen aufzubauen.