Kraken plant Start in den VAE mit Dirham-Handel nach VARA-Genehmigung

Kraken plant Start in den VAE mit Dirham-Handel nach VARA-Genehmigung
Kraken erhält Genehmigung in Dubai für Krypto-Start in den VAE

​Die Kryptowährungsbörse Kraken bereitet ihren Eintritt in die Vereinigten Arabischen Emirate vor, nachdem ihre Muttergesellschaft Payward die vollständige behördliche Genehmigung in Dubai erhalten hat. Die Genehmigung ermöglicht es dem Unternehmen, Privat- und institutionellen Anlegern im Rahmen des regulatorischen Systems des Emirats den Handel mit Kryptowährungen und weitere Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte anzubieten.

Das Wichtigste

  • Kraken erhält vollständige behördliche Genehmigung in Dubai.
  • Kunden in den VAE erhalten Zugang zu AED-Handelspaaren.
  • Der Handel mit Derivaten bleibt von einer weiteren Genehmigung abhängig.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Laut einer von Payward veröffentlichten Pressemitteilung erhielt das Unternehmen die vollständige Marktzulassung (Full Market Approval) von Dubais Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) und schloss damit die letzte Phase seines Genehmigungsverfahrens ab. Der Zulassung ging eine im Mai 2026 erteilte vorläufige Genehmigung voraus, die es Payward erlaubte, seine lokalen Aktivitäten aufzubauen, bevor Kunden aufgenommen werden.

Kraken bereitet dirh आधारितe Handelsdienstleistungen vor

Kraken plant die Einführung von Spot- und Margin-Trading mit auf den VAE-Dirham lautenden Paaren. Kunden werden Gelder direkt in AED einzahlen und abheben können, sodass die Umrechnung der lokalen Währung vor dem Zugang zu den unterstützten Handelsmärkten entfällt.

Zum anfänglichen Angebot gehören außerdem On-Chain-Staking, tokenisierte Aktienprodukte über xStocks sowie Kryptowährungstransfers mit Krak. Institutionelle Kunden erhalten Zugang zum OTC-Spot-Handel und zu Kraken Prime, dem Service des Unternehmens für professionelle Marktteilnehmer.

Payward hat kein genaues Startdatum genannt. Das Unternehmen erklärte, dass weitere Produkte, darunter Kryptowährungsderivate und eine größere Auswahl renditegenerierender Dienstleistungen, später im Jahr 2026 und im Laufe des Jahres 2027 verfügbar werden könnten, vorbehaltlich weiterer behördlicher Genehmigungen.

Diese Unterscheidung ist bedeutsam, da die aktuelle Genehmigung nicht bedeutet, dass jedes Produkt aus Krakens internationalem Portfolio sofort für Kunden in den VAE verfügbar sein wird.

Genehmigung in Dubai unterstützt internationale Expansion

Die vollständige Marktzulassung der VARA erlaubt Payward, in Dubai regulierte Aktivitäten mit virtuellen Vermögenswerten aufzunehmen. Die Behörde beaufsichtigt lizenzierte Unternehmen für digitale Vermögenswerte in ihrem Zuständigkeitsbereich und legt Anforderungen an Marktverhalten, Kundenschutz und operative Compliance fest.

Die Genehmigung stellt einen weiteren Schritt in Paywards Strategie dar, lokal regulierte Unternehmen aufzubauen, anstatt sich ausschließlich auf aus dem Ausland betriebene Dienstleistungen zu stützen.

Das Unternehmen gibt an, mehr als 100 Lizenzen und Registrierungen in Europa, Amerika, der Asien-Pazifik-Region und dem Nahen Osten zu halten. Der VAE-Betrieb wird lokale Kunden mit Krakens umfassender Handelsinfrastruktur verbinden und zugleich die regulatorischen Anforderungen Dubais erfüllen.

Payward beabsichtigt außerdem, regionalen Finanzunternehmen seine Technologie über integrierte Handelsdienstleistungen anzubieten und damit seine Präsenz möglicherweise über Kunden hinaus auszuweiten, die Kraken direkt nutzen.

Zugang zur lokalen Währung könnte Wettbewerb prägen

Der Start in den VAE verschafft Kraken einen regulierten Zugang zu einem Markt, in dem Unternehmen für digitale Vermögenswerte sowohl um Privatanleger als auch um institutionelle Kunden konkurrieren.

Direkte Ein- und Auszahlungen in Dirham sind besonders wichtig, da Kunden dadurch ohne zusätzlichen Währungsumrechnungsschritt zwischen lokalen Bankdienstleistungen und den Kryptowährungsmärkten wechseln können.

Für professionelle Anleger könnte der Zugang zu institutionellen Handelsdienstleistungen eine weitere Möglichkeit bieten, größere Transaktionen in einem regulierten Umfeld auszuführen. Die kommerziellen Auswirkungen werden jedoch davon abhängen, wann Kraken mit der Aufnahme von Kunden beginnt, ob lokale Bankvereinbarungen verfügbar sind und welchen Umfang an Dienstleistungen die Aufsichtsbehörden erlauben.

Auch die geplante Einführung von Derivaten und zusätzlichen Renditeprodukten bleibt an Bedingungen geknüpft. Vorerst hat Payward die erforderliche Genehmigung erhalten, um sein Geschäft in Dubai aufzubauen; der eigentliche Start und die anschließende Erweiterung des Produktangebots stehen jedoch noch bevor.

Wir berichteten außerdem, dass SoFi und Payward das Banking-Abwicklungsnetzwerk mit der Kraken-Infrastruktur verbinden.

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