Kraken bereitet sich nach vorläufiger VARA-Genehmigung auf den Start in Dubai vor

Kraken bereitet sich nach vorläufiger VARA-Genehmigung auf den Start in Dubai vor
Was sind Krakens Pläne für Dubai?

Die Kryptowährungsbörse Kraken hat einen weiteren Schritt in Richtung Markteintritt in den Vereinigten Arabischen Emiraten gemacht. Ihr Betreiber, Payward, hat eine vorläufige Genehmigung von Dubais Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) erhalten.

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Am Donnerstag gab Payward seine Expansion in die VAE sowie die vorläufige Genehmigung für eine Broker-Dealer-Lizenz sowie für Investment- und Managementdienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte bekannt.

Nach dem Markteintritt plant Kraken, seinen Kunden die Kontofinanzierung in VAE-Dirham (AED) anzubieten. Darüber hinaus beabsichtigt die Börse, ein vollständiges Dienstleistungsangebot zu starten, einschließlich Margin-Trading, OTC-Geschäften und Zugang zu Kraken Prime für institutionelle Kunden.

Dieser Schritt setzt Krakens Expansion in der Region fort. Bereits 2022 hatte das Unternehmen die Genehmigung erhalten, im Rahmen des Finanzfrei­zonen-Regimes von Abu Dhabi in den VAE tätig zu werden.

So sieht Dubais Kryptomarkt aus

Das öffentliche Register von VARA umfasst derzeit 49 aktive Krypto-Unternehmen. Dazu gehören Plattformen, die im Bereich Börsendienstleistungen, Broker-Dealer-Services, Verwahrung und Kreditvergabe tätig sind.

Die Liste enthält bereits große internationale Akteure des Kryptomarktes, darunter Binance, Crypto.com, OKX, Deribit und HashKey. Das unterstreicht Dubais Bestreben, sich als regionales Zentrum für Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte zu etablieren.

Gleichzeitig erscheinen Kraken und die Muttergesellschaft Payward noch nicht im öffentlichen Register der Aufsichtsbehörde. Das zuletzt hinzugefügte Unternehmen war die zentralisierte Krypto-Börse CoinCorner, die am 5. Mai die Genehmigung für Broker-Dealer-Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte erhalten hat.

Warum Dubai Krypto-Unternehmen anzieht

Dubai hat sich dank einer Kombination aus klarer Regulierung, steuerlichen Vorteilen und dem Ehrgeiz der Behörden, den Markt für digitale Vermögenswerte zu entwickeln, zu einem der wichtigsten Standorte für Krypto-Unternehmen entwickelt. Anders als in vielen anderen Ländern, in denen die Regeln für Krypto-Unternehmen unklar oder ständig im Wandel sind, hat das Emirat mit VARA eine eigene Regulierungsstruktur geschaffen. Das ermöglicht Börsen, Verwahrern, Brokern und anderen Marktteilnehmern, Lizenzen zu erhalten und in einem vorhersehbaren rechtlichen Umfeld zu agieren.

Für internationale Unternehmen ist Dubai auch wegen seiner Rolle als Finanz- und Geschäftszentrum zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten attraktiv. In der Region konzentriert sich Kapital, die Nachfrage nach Anlageprodukten wächst und die Behörden fördern aktiv Fintech- und Web3-Unternehmen. Deshalb wirkt Krakens Schritt nach Dubai weniger wie eine Einzelmaßnahme, sondern vielmehr als Teil eines größeren Trends: Große Krypto-Plattformen suchen nach Jurisdiktionen, in denen sie regulatorische Sicherheit, Zugang zu vermögenden Kunden und die Möglichkeit zur Entwicklung institutioneller Produkte kombinieren können.

Zur Erinnerung: Kraken startet reguliertes Spot-Margin-Trading auf dem US-Kryptomarkt.

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